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Bertelsmann im ersten Quartal mit operativem Verlust

»Ergebnisse entsprechen den Erwartungen«

Der weltweit fünftgrößte Medienkonzern Bertelsmann ist im ersten Quartal vor allem wegen eines schwierigen US-Geschäfts und des schwachen Dollars operativ in die Verlustzone gerutscht.
Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) habe Bertelsmann in den ersten drei Monaten einen Verlust von 58 Millionen Euro verbucht, nach einem Gewinn von 20 Millionen Euro im Vorjahresquartal, teilte der Gütersloher Konzern mit. Nach Steuern lag der Verlust bei 399 Millionen Euro, belastet durch Integrationskosten für das 2002 übernommene US-Musiklabel Zomba (rund 60 Millionen Euro) und Abschreibungen auf Firmenwerte (180 Millionen Euro). Der Umsatz fiel im ersten Quartal um 8,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro.
Die schwierige Marktlage in den USA und die Schwäche des US-Dollars hätten sich auf den Quartalsabschluss ausgewirkt, hieß es in der Mitteilung. »Die Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen und spiegeln die schwierige gesamtwirtschaftliche Lage wider«, erläuterte Finanzvorstand Siegfried Luther. Bertelsmann halte aber an der Prognose fest, im Gesamtjahr ein operatives Ergebnis über dem Vorjahreswert von 936 Millionen Euro zu erzielen.

Bertelsmann http://www.bertelsmann.de

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