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Bewegung im französischen Goss-Insolvenzverfahren

Bislang einziger Interessent: Goss selbst
 

Der französische Insolvenzverwalter ist seit Anfang April auf der Suche nach einem Unternehmen, dass an Goss Frankreich Interesse haben könnte. Bislang gebe es nur einen Interessenten für die angeschlagene Goss-Tochter: Goss selbst.

Am 3. April 2013 hatte die französische Niederlassung des amerikanischen Druckmaschinenherstellers Goss International Insolvenz angemeldet. Der französische Insolvenzverwalter ist seit Anfang April auf der Suche nach einem Unternehmen, dass an Goss Frankreich Interesse haben könnte. Wie nun verschiedene französische Medien berichten, gebe es bislang nur einen Interessenten für die angeschlagene Goss-Tochter: Goss selbst.

Ouest France zufolge ist geplant, dass eine noch zu gründende niederländische Goss-Tochter Teile von Goss International France kauft, um in Frankreich eine reine Service- und Ersatzteilniederlassung zu installieren. Dieses Unternehmen solle aber nicht an einem der bisherigen Standorte in Nantes oder Montataire angesiedelt sein. Damit würde Goss seine Druckmaschinenproduktion in Frankreich definitiv aufgeben. Für die neue Service- und Ersatzteilniederlassung seien knapp 100 Beschäftigte vorgesehen.

Französische Gewerkschaften kritisieren das Verfahren und werfen dem amerikanischen Unternehmen vor, eine Umstrukturierung und eine Verlagerung der Produktion nach China vorzunehmen, wobei die Sozialkosten von den französischen Steuerzahlern übernommen werden müssten. Goss International France (420 Mitarbeiter) war 2010 gemeinsam mit dem Mutterunternehmen zu 100 Prozent durch den chinesischen Konzern Shanghai Electric übernommen worden.

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