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Bilanzvorwürfe gegen Xerox

Falschbuchungen in Höhe von sechs Milliarden Dollar

Xerox hat seinen Umsatz in den vergangenen fünf Jahren offenbar um sechs Milliarden Dollar zu hoch verbucht. Das geht aus einer Meldung der Online-Ausgabe der Financial Times hervor, die sich auf das »Wall Street Journal« beruft. Diese berichtete am Freitag, eine Buchprüfung von Xerox habe ergeben, dass in den vergangenen fünf Jahren mehr als sechs Milliarden Dollar Umsätze falsch verbucht worden seien. Die amerikanische Börsenaufsicht »SEC« hatte seit dem Jahr 2000 gegen Xerox ermittelt. Damals war jedoch von falsch gebuchten Umsätzen in Wert von drei Milliarden Dollar die Rede. Bei einer Prüfung des Jahres 2001 habe SEC jetzt neue Buchführungsprobleme entdeckt, die die Gesamtsumme von falsch verbuchten Umsätzen auf sechs Milliarden Dollar erhöhen würde. Xerox-Sprecherin Christa Carone bezifferte die Umsatzreduzierung für den Zeitraum 1997 bis 2001 mit zwei Milliarden Dollar bei einem Gesamtumsatz von 92,5 Milliarden Dollar.

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