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Birkhäuser+GBC erwägt Ausstieg aus dem Akzidenz-Rollenoffset

55 Mitarbeiter würden ihren Arbeitsplatz verlieren

Die zur Unternehmensgruppe Basler Zeitung Medien gehörende Birkhäuser+GBC AG in Reinach (Kanton Basel-Land) erwägt den Ausstieg aus dem Akzidenz-Rollenoffsetdruck, was zum Abbau von etwa 55 Stellen führen könnte. Birkhäuser+GBC beschäftigt nach eigenen Angaben derzeit rund 420 Mitarbeiter. Eine Entscheidung darüber, ob der Akzidenz-Rollenoffset noch am Leben erhalten werden könne, soll Mitte Mai fallen.
Mit einer anderen Firma verhandle man über die Übernahme eines kleineren Teils der Betroffenen, heißt es aus der Geschäftleitung. Für die Anderen solle ein Sozialplan ausgehandelt werden.
Birkhäuser+GBC richtet seine Geschäftsfelder mit Blick auf individualisierte Druckerzeugnisse in kleineren Auflagen aus. Dazu wurden in den vergangenen Jahren mehrere Mio. Euro in den Schmalbahn-Rollenoffset für den Druck von Etiketten und zuletzt auch in den Digitaldruck investiert.
Der Akzidenz-Rollenoffset mit zwei Druckmaschinen war bisher als Kerngeschäft der Druckerei angesehen worden. Künftig soll das Schwergewicht im Asset und Content Management, im Bogen­offsetdruck, im Digitaldruck sowie in Spezialitäten wie Etiketten, Beipackzetteln und Verpackungen liegen.

Birkhäuser+GBC AG http://www.birki.ch

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