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Neuer Blauer Engel für Graphischer Betrieb Henke

Rollenoffset nach ökologischen Standards
 

Die Rollenoffsetdruckerei Graphischer Betrieb Henke GmbH in Brühl darf ihren Kunden künftig Produkte mit dem neuen Blauen Engel nach RAL-UZ 195 anbieten. (Bild: Alexander Bernhard)

Die Graphischer Betrieb Henke GmbH darf ihre Druckerzeugnisse nun mit dem neuen Blauen Engel kennzeichnen. Die Brühler Rollenoffsetdruckerei wurde nach RAL-UZ 195 zertifiziert. Damit gehört das Unternehmen zu einer der ersten Druckereien, die im Bereich Heatset-Rollenoffsetdruck Produkte mit dem Blauen Engel anbieten kann.

Der „Blaue Engel“ gehört zu den bekanntesten Umweltzeichen und genießt eine große Glaubwürdigkeit bei Kunden und Verbrauchern. Ging es bei dem bisherigen Blauen Engel hauptsächlich um das Papier, muss jetzt auch der gesamte Druckprozess ressourcenschonender sein. Bei der Zertifizierung nach RAL-UZ 195 werden alle im Druckprozess eingesetzten Verfahren hinsichtlich ihrer Umweltwirkung bewertet. Ein Kriterium für eine emissionsarme und ressourcenschonende Druckproduktion ist zum Beispiel die Deinkbarkeit der Druckprodukte, d.h. dass diese uneingeschränkt recycelbar sind. Dies wird durch den Einsatz schadstoffarmer Farben und Klebstoffe sowie durch die Vermeidung von umwelt- und gesundheitsgefährdenden Chemikalien erreicht. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Senkung des Energieverbrauchs und der Verminderung von Abfall und umweltbelastenden Emissionen. Hinzu kommt ein dokumentiertes Umwelt-, Energie- und Abfallmanagement.
 
 Henke Rollenoffset produziert nach eigenen Angaben bereits seit einigen Jahren Druckerzeugnisse nach den etablierten Standards des Blauen Engel für Papierprodukte RAL-UZ 14 (für Recyclingpapiere) und RAL-UZ 72 (für Druck- und Pressepapier überwiegend aus Altpapier). Die Zertifizierung sei demnach nur die logische Konsequenz für das Unternehmen gewesen. Darüber hinaus ist das Unternehmen nach dem EU-Ecolabel sowie nach PEFC und FSC für nachhaltige Forstwirtschaft zertifiziert und bietet über Nature Office auch klimaneutralen Druck an. Noch in diesem Jahr soll die Umstellung auf 100 Prozent Ökostrom erfolgen

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