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Bobst: Vor 75 Jahren mit dem Bau von Faltschachtel-Klebemaschinen begonnen

Eine PCR382 wurde 1942 bei Zeiler (heute Limmatdruck Zeiler) in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt
 

Das Bild zeigte eine Faltschachtel-Klebemaschine aus der Baureihe Masterfold 75-110 von Bobst.

In diesem Jahr ist es genau 75 Jahre her, dass Bobst mit der Entwicklung und Herstellung von Faltschachtel-Klebemaschinen für die Verpackungsbranche begonnen hat. Eine der ersten Maschinen, eine PCR382, war 1942 bei Zeiler in der Nähe von Bern (Schweiz) aufgestellt worden. Dieses Unternehmen agiert heute unter dem Namen Limmatdruck Zeiler als Teil der RLC Packaging Group, eines Verpackungsherstellers mit Sitz in Hannover und verschiedenen Werken in Europa.

Heute sind komplette Faltschachtel-Klebeanlagen verfügbar, die hoch konfigurierbare Maschinen mit Peripheriegeräten aus dem oberen Leistungssegment kombinieren, „um integrierte und automatische Lösungen für jeden Verbraucherwunsch zu liefern“, wie Bobst betont.

Der Schweizer Hersteller hat regelmäßig etwa 6 % des jährlichen Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. In den 75 Jahren wurden Faltschachtel-Klebemaschinen mit neuen Technologien permanent weiterentwickelt. Zu diesen Technologien gehören das Ausrichtemodul für Zuschnitte, das Faltbodenmodul, die Faltsysteme für Vier-Punkt-Schachteln, der Auswerfer „Flipper“ sowie das Modul Gyrobox für die Produktion komplexer Schachteln in einem einzigen Maschinendurchlauf. Zudem können ebenfalls bei hoher Produktionsgeschwindigkeit inline Braille-Prägung aufgebracht und eine Null-Fehler-Kontrolle durchgeführt werden.

Heute werden Bobst-Faltschachtel-Klebemaschinen auf der ganzen Welt verkauft und häufig vor Ort für die verschiedenen Märkte produziert. Daneben investiert das Unternehmen, das nun in 50 Ländern weltweit vertreten ist, auch intensiv in Serviceleistungen vor Ort.

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