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Brother will Document-Imaging-Geschäft von Kodak übernehmen

Unterzeichnete Vereinbarung umfasst den Bereich Dokumentenscanner, Bilderfassungssoftware und technische Dienstleistungen
 

Nach der US-Insolvenz Anfang 2012 wird das Document-Imaging-Geschäft von Kodak nun wohl an Brother gehen.

Brother Industries Ltd. hat eine Übernahmevereinbarung für das Document-Imaging-Geschäft der Eastman Kodak Company unterzeichnet. Gemäß der Vereinbarung wird Brother diese Unternehmensanteile für 210 Mio. US-Dollar in bar erwerben, vorbehaltlich bestimmter Preisanpassungen sowie der Übernahme spezifischer Verpflichtungen. Brother wird die beschriebenen Unternehmensanteile und Verpflichtungen des Document-Imaging-Geschäfts von Kodak übernehmen, die – in Zusammenhang mit Kundenanzahlungen – Erlösabgrenzungen in Höhe von ca. 67 Mio. US-Dollar beinhalten.

Die Vereinbarung mit Kodak ist das erste Gebot gemäß Abschnitt 363 des US-Konkursgesetzes, das einem ordentlichen Auktionsprozess vorausgeht. Im Rahmen des Abschnitts 363 beaufsichtigt das Gericht einen geregelten Auktionsprozess, während dem jeder potenzielle Bieter ein Gebot abgeben darf. Nach Ablauf einer genau definierten Zeitspanne stellt das Gericht das Gebot des Bieters fest, das den Zuschlag erhält.

Für Brother stellt Kodaks Document-Imaging-Geschäft (DI) durch seine internationale Aufstellung eine Ergänzung des eigenen bestehenden Engagements dar. Das Geschäftsfeld umfasst Dokumentenscanner, Bilderfassungssoftware und technische Dienstleistungen. Brother wird die Unternehmensanteile sowie das Personal übernehmen, das für den fortlaufenden Betrieb des DI-Geschäfts benötigt werden. Der Zukauf soll Brother in die Lage versetzen, ein robusteres Portfolio in den Bereichen Hardware für Dokumentenscans, Dienstleistungen und Lösungen für kleine, mittelgroße und große Unternehmen anzubieten.

Hintergrundinformation:
Kodak und seine US-Tochtergesellschaften hatten am 19. Januar 2012 vor dem US-Insolvenzgericht für den südlichen Distrikt von New York die Restrukturierung gemäß Kapitel 11 beantragt. Die nichtamerikanischen Tochtergesellschaften von Kodak befinden sich nicht in der Insolvenz. Die Transaktion benötigt die Zustimmung des Insolvenzgerichts und unterliegt einem durch Wettbewerb geprägten Bieterverfahren gemäß Abschnitt 363. Die Transaktion unterliegt weiterhin regulatorischen Zustimmungen sowie anderen marktabhängigen Abschlussbedingungen.

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