Weiterempfehlen Drucken

Buchbinderei Auer Buch und Medien: Standort Donauwörth wird geschlossen

Betrieb wird nach Bobingen verlegt - 60 Mitarbeiter sind betroffen
 

Die Buchbinderei Auer Buch und Medien schließt ihren Standort Donauwörth und zieht nach Bobingen um. Unser Bild zeigt den Firmensitz der Druckerei in Donauwörth.

Die Buchbinderei Auer Buch und Medien wird bis Ende des Jahres ihren Betrieb nach Bobingen zum Mutterkonzern Kessler verlegen. Dies berichtete die Zeitung "Augsburger Allgemeine". Der Standort Donauwörth wird demnach geschlossen. Betroffen sind rund 60 Mitarbeiter.

Die Arbeitsplätze seien, wie der Geschäftsführer der Mutterfirma, Caspar Kessler, gegenüber print.de bestätigte, nicht in Gefahr. „Es soll keine Entlassungen geben. Der Standort wird bis zum Jahresende verlegt,“ so der Geschäftsführer. Jener Umzug soll in den kommenden Monaten stattfinden und bis November/Dezember abgeschlossen sein.

Vor drei Jahren hatte die Kessler Druck und Medien GmbH aus Bobingen Maschinen der Buchbinderei des Auer-Gesamtverlags gekauft und die Produkte weiterproduziert. Der Auer-Verlag war einst von dem christlichen Bildungsreformer und Verleger Ludwig Auer (1839-1914) gegründet worden und hatte bis in die 1990er-Jahre hinein bis zu 300 Angestellte.

Vom einstigen Auer-Gesamtverlag ist laut der Augsburger Allgemeinen neben der Buchbinderei noch der Verlagsservice geblieben, der von fünf ehemaligen Auer-Mitarbeitern selbstständig geführt wird und im Bereich Buchauslieferung, Aboservice und Datenverarbeitung tätig ist. Das Unternehmen wird in Donauwörth bleiben. Ebenso wird der Auer-Verlag/AAP-Lehrerfachverlag, der seit einigen Jahren zum Schulbuchverlag Klett gehört, mit seinen etwa 40 Angestellten an der Wirkungsstätte Ludwig Auers bleiben.

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Süddeutsche Societäts-Druckerei soll Ende 2014 schließen

Nach Insolvenz und Verkauf der Münchener „Abendzeitung“ (AZ) droht die FAZ-Druckerei in Maisach in die roten Zahlen zu rutschen

Die Gesellschafter wollen das 2001 in Betrieb genommene Druckzentrum der Süddeutschen Societäts-Druckerei westlich von München zum 31. Dezember 2014 schließen, weil es nachhaltig in die roten Zahlen zu rutschen drohe. Das meldet das Nachrichtenmagazin Focus aktuell.

» mehr

Open House bei der Druckerei Rießelmann

Top-Themen

3D-Druck als Geschäftsfeld?

Das Thema 3D-Druck ist in aller Munde. Ob sich damit aber ein ernstzunehmendes neues Geschäftsfeld auftut oder ob es sich "nur" um einen gewaltigen Hype handelt, ist noch nicht heraus. Jetzt will der Ring Grafischer Fachhändler (RGF) mit seiner Initiative 3Dion Aufklärungsarbeit zum Thema 3D-Druck leisten.
mehr

Diese Promis hatten Jobs in der Druckindustrie

Kosmonaut Dr. Sigmund Jähn, Rockröhre Doro Pesch, Schriftsteller Jacques Berndorf und Politiker Wolfgang Thierse haben eines gemeinsam: alle starteten ihre berufliche Laufbahn in der Druckindustrie.
mehr

Große Branchen-Umfrage: Ergebnisse zum Download

Auch wenn Print in Zukunft ein wichtiger Baustein der Publikation und Kommunikation bleiben wird, so ist doch unklar, wie sich die Druckvolumina in den einzelnen Bereichen entwickeln werden. Wo legt Print zu, wo wird Print Federn lassen? Wir haben die print.de-User nach ihrer Einschätzung gefragt. Die Umfrageergebnisse stehen jetzt zum kostenlosen Download Verfügung.
mehr

Aktuelle Stellenangebote

Umfrage

Hat sich die Fußball-WM positiv auf Ihre Geschäfte ausgewirkt?

Jetzt abstimmen

Kommentare

  • Feliks meint:

    Wenn sich, wie Herr Deutsch meint, nichts ändert, wo ist dann die Nossener Rundschau ge... » mehr

  • U meint:

    Auch Karl Dall ist gelernter Schriftsetzer, hat in Leer, Ostfriese. gelernt! » mehr

  • TOM meint:

    Wo soll das noch hinführen? Ich finde diesen unnötigen Zeitdruck ABARTIG Entschleun... » mehr

Services

Bitte warten...