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Buchbinderei Koller & Kunesch (Österreich) insolvent

Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das Vermögen der Buchbinderei eröffnet
 

Die Buchbinderei Koller & Kunesch hat Insolvenz angemeldet.

Am Landesgericht Salzburg (Österreich) ist am vergangenen Dienstag, den 5. November, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung über das Vermögen der Industriebuchbinderei Koller & Kunesch GmbH in Lamprechtshausen eröffnet worden.

Das Unternehmen hat laut Insolvenzantrag knapp 4,3 Mio. Euro Schulden, denen Aktiva in der Höhe von 1,8 Mio. Euro gegenüberstehen. Betroffen sind rund 30 Mitarbeiter und 60 Gläubiger, berichtete die Salzburger Nachrichten.

Ursache für die Zahlungsunfähigkeit sei die Gründung einer Niederlassung in Wattens (Tirol), welche die geplanten Erträge nicht erwirtschaften konnte. Die dort getätigten Investitionen hätten zu einer wirtschaftlichen Schieflache geführt, die auch mit den Erträgen im Stammwerk nicht aufgefangen werden konnte. Der vorgeschlagene Sanierungsplan sieht eine Fortführung des Betriebes vor.

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