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Buersche Druckerei hat Insolvenzantrag gestellt

27 Mitarbeiter sind von der Schließung betroffen

Geschäftsführer Bernd Neufang nennt als Grund für die Insolvenz die Folgen eines Umsatzeinbruchs im Jahr 2009 in Höhe von 20 Prozent gegenüber 2008 als Folge der Wirtschaftskrise.

Die Buersche Druckerei aus Gelsenkirchen hat am 6. September Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wird eingestellt und Rechtsanwalt Werner F. Mühlenbrock ist als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt worden.

Von der Schließung der Druckerei sind nach Aussage des Geschäftsführers Bernd Neufang 27 Mitarbeiter betroffen. Der Grund für die Insolvenz seien die Folgen eines Umsatzeinbruchs im Jahr 2009 in Höhe von 20 Prozent gegenüber 2008 als Folge der Wirtschaftskrise. Davon habe sich die Buersche Druckerei, trotz sofort eingeleiteter Kostensenkungsmaßnahmen, nicht mehr erholt, so Neufang in einer Stellungnahme gegenüber print.de. Die Gewerkschaft Verdi hatte zuvor bereits in einem Artikel über finanzielle Probleme des Unternehmens als Grund für die Schließung berichtet.

Geschäftsführer Bernd Neufang bestätigte, dass die Liquidität durch den hohen Verlust stark angegriffen war und es in Folge dessen zu unregelmäßigen Lohnzahlungen kam, betont aber, dass dies von der Belegschaft mitgetragen wurde. Zudem sollen alle Mitarbeiter bis auf acht vom Bottroper Pomp-Verlag übernommen werden. Für die acht Mitarbeiter werde noch nach einer Lösung gesucht. Ursprünglich sei eine Kooperation zwischen dem Pomp-Verlag und der Buerschen Druckerei geplant gewesen, die bis zum Ende des ersten Quartals 2012 abgeschlossen werden sollte. Doch aufgrund der schwierigen Lage am Printmarkt und der geringen Margen meldete die Geschäftsleitung der Buerschen Druckerei die Insolvenz an.

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