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Bundesdruckerei soll Finanzspritze von 260 Mio. Euro bekommen

Geplant seien auch Einsparungen von 15 Mio. Euro

Die Bundesdruckerei braucht Millionenhilfe vom Staat.

Der Staat will die 2009 rückverstaatlichte Bundesdruckerei in Berlin noch in diesem Jahr mit einer Finanzspritze von 260 Mio. Euro stützen. Wie die Welt Online berichtete, geht das aus einer Vorlage des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor. Mit dem Geld soll bei dem Hersteller von Banknoten, Reisepässen oder Personalausweisen das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital verbessert werden.

Die Kapitalerhöhung durch den Bund wird laut der Süddeutschen.de als dringlich beschrieben. Zudem verhandelten Geschäftsführung und Arbeitnehmer über mehr Flexibilität in Haustarifverträgen, um Personalkosten zu sparen. Die Bundesdruckerei selbst strebe Einsparungen von rund 15 Mio. Euro in diesem Jahr an.

Das Unternehmen war im Jahr 2000 zunächste für eine Mrd. Euro an ein privates Konsortium verkauft und später wieder verstaatlicht worden. Seit Oktober 2009 ist der Bund wieder Alleineigentümer. Belastungen hätten sich unter anderem aus geringen Absatzzahlen beim neuen elektronischen Personalausweis, dem Wegfall eines Banknotenauftrags durch die Bundesbank und durch geringere Auslandsumsätze ergeben.

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