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Bundesverband Druck und Medien: Konjunktur-Telegramm

Die Westdeutsche Druckindustrie im Februar 2002

Das Münchener Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine repräsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Die Daten gab der Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Wiesbaden, in seinem Konjunktur-Telegramm diesmal für den Monat Februar bekannt. Die geschäftliche Situation hat sich gemäß des Konjunkturtelegramms weiter verschlechtert. 43 Prozent halten ihre aktuelle Lage für schlecht, 51 Prozent für befriedigend beziehungsweise saisonüblich und nur sechs Prozent für gut. Auch die Produktion nimmt verstärkt ab. 39 Prozent der Betriebe hatten eine schwächere, nur sechs Prozent eine lebhaftere Produktionstätigkeit im Laufe der letzten zwei bis drei Monate. Die Nachfragesituation hat sich in den letzten zwei bis drei Monaten ebenfalls deutlich verschlechtert. Laut der Umfrage sind die Auftragsbestände vermehrt zurückgegangen. Auch der Preisrückgang hat sich wieder verstärkt. Nur sieben Prozent der Betriebe melden Preissteigerungen, 21 Prozent Preissenkungen in diesem Zeitraum. Der weiteren Entwicklung ihrer geschäftlichen Lage blicken die Unternehmen nach wie vor skeptisch entgegen, auch wenn der
Pessimismus nachgelassen hat. Die Produktionspläne signalisieren eine weitere konjunkturelle Verschlechterung in den nächsten drei Monaten. Der Geschäftsklima-Index ist mit -24 ähnlich niedrig wie im Januar (-25).

Bundesverband Druck und Medien http://www.bvdm-online.de

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