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Burda Druck schließt Standort in Bratislava

Reaktion auf Auftrags- und Umsatzrückgang

Der Burda-Konzern hat mit der Schließung seiner Druckerei in Bratislava (Slowakei) auf Auftrags- und Umsatzrückgänge reagiert. Wie die Badische Zeitung berichtet, wurde die Produktion zum 30. September eingestellt und die 140 Mitarbeitern gekündigt.
Laut Burda Druck-Geschäftsführer Egon Weimer habe das Unternehmen, wie die gesamte Tiefdruckindustrie, einen »erheblichen Auftragsrückgang zu verzeichnen, bei gleichzeitig steigenden Kosten.« Da auch nach der Krise nicht mit einer Nachfrage auf dem Niveau vor der Krise zu rechnen sei »muss nun auch Burda Druck Maßnahmen ergreifen, um die Zukunft des Gesamtunternehmens nicht zu gefährden«, so Weimer.
Der Mittelbadischen Presse sagte Unternehmenssprecher Nikolaus von der Decken, dass mit der Schließung des Werks in Bratislava allein die wirtschaftlichen Probleme im Druckbereich noch nicht gelöst seien. Auch in den Druckereien in Offenburg und Vieux-Thann blieben Kurzarbeit, Personalabbau über Altersteilzeitregelungen und Modelle zur Flexibilisierung der Arbeitszeit nach wie vor Gegenstand der innerbetrieblichen Diskussion.

Burda Druck http://www.burda-druck.de

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