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Burda baut in Offenburg massiv Stellen ab

200 der 950 am Stammsitz im Druckbereich Beschäftigten müssen gehen

Der Medienkonzern Burda baut laut einem Bericht der Badischen Zeitung rund 200 seiner 950 Arbeitsplätze im Druckbereich am Stammsitz Offenburg ab. Burda hatte dort erst im Juni ein neues Druckzentrum in Betrieb genommen, für das 45 Mio. Euro investiert worden waren.
Der Personalabbau wird mit einem ruinösen Wettbewerb begründet. Durch den Abbau von Personalkosten wolle der Konzern konkurrenzfähiger werden, sagte Druck-Geschäftsführer Egon Weimer. Er nannte die Entscheidung die »bittersten Maßnahme innerhalb des Konzerns«. Drei der Hauptkonkurrenten in Deutschland, Arvato, Gruner+ Jahr sowie Axel Springer, hatten vor kurzem ihre Tiefdruckereien in ein Joint Venture names Prinovis eingebracht.
Bei der Eröffnung des neuen Burda-Druckzentrums hatte Verleger Hubert Burda erklärt, dies sei ein klares Bekenntnis des Unternehmens zum Medienstandort Offenburg. Mit der Investition sei die Zukunft des Standortes, an dem 2 700 der 7 510 Burda-Beschäftigten arbeiten, gesichert. Je nach Ausbaustufe sollten durch die neue Druckerei »bis zu 170 Arbeitsplätze entstehen«.

Burda-Druck http://www.burda-druck.de

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