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CEPI: Berechnungsmodell für die CO2-Bilanz von Papier, Karton und Pappe

Kunden verlangen Transparenz

Der Verband der Europäischen Papierindustrie (CEPI) hat ein Berechnungsmodell für die CO2-Bilanz von Papier, Karton und Pappe vorgestellt. Die Branche reagiert damit auf die wachsende Nachfrage der Kunden nach Transparenz in der aktuellen Klimadebatte.
Das Modell bezieht in seine Betrachtung den gesamten Faser- und Produktkreislauf von Papier ein. Berücksichtigt werden dabei neben den Klimaeffekten der Kohlenstoffbindung in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern der Energieverbrauch in der gesamten Wertschöpfungskette und die positiven Effekteder Kohlenstoffbindung im Produkt durch das Papierrecycling.

Wie die CEPI betont, gibt es eine Reihe verschiedener Messmethoden zum sogenannten »carbon footprint«, jedoch noch kein europaweit standardisiertes Verfahren, das die CO2-Bilanz verschiedener Produkte vergleichbar macht. Die Papierindustrie habe nun zehn Parameter definiert, die die Unternehmen und Produktsektoren beim Erstellen ihrer eigenen Bilanz berücksichtigen sollten:
1. Kohlenstoffbindung in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern
2. Kohlenstoffbindung im Holzprodukt
3. CO2-Emissionen bei der Weiterverarbeitung von Holz
4. CO2- Emissionen in der Faserstofferzeugung
5. CO2-Ausstoß bei der Herstellung anderer Rohstoffe und Brennstoffe
6. CO2-Ausstoß bei der Erzeugung von Strom, Dampf, Heißwasser oder Kühlung
7. CO2-Ausstoß beim Transport
8. Emissionen beim Produktgebrauch
9. Emissionen am Ende des Produktkreislaufs
10. Vermiedene Emissionen

CEPI Confederation of European Paper Industries http://www.cepi.org

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