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Cewe Color macht trotz Umsatzsteigerung mehr Verlust

Ausblick für 2012 wurde bestätigt
 

Cewe Color hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2012 zwar gesteigert, musste aber eine Verlustausweitung beim Ergebnis hinnehmen.

Der Fotoentwickler Cewe Color (Oldenburg) hat seine Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht: Demnach hat das Unternehmen seinen Umsatz gesteigert, musste aber eine Verlustausweitung beim Ergebnis hinnehmen. Die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2012 wurde bestätigt.

Der Umsatz hat sich von 96,8 Mio. Euro im zweiten Quartal des Vorjahres auf 106,9 Mio. Euro erhöht. Das entspricht einem Plus von 10,4 Prozent. Positiv wirkte sich der Umsatzschub durch das neue Segment Online Druck, in dem die Saxoprint-Akquisition konsolisiert wird, aus. Das Segment trug insgesamt 10,0 Mio. Euro zum Umsatz bei, wie Cewe Color mitteilte.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wurde mit minus 0,6 Mio. Euro ausgewiesen. Im Vorjahr konnte noch ein Ebit von plus 0,7 Mio. Euro in die Bücher geschrieben werden. Hier wirkten sich Ergebnisrückgänge im Einzelhandel negativ aus. Der Nettoverlust wurde mit 0,7 Mio. Euro angegeben, nach minus 0,3 Mio. im Vorjahresquartal.

Der Absatz der Cewe Fotobücher konnte von 970,4 Mio. Stück im Vorjahresquartal auf 1.095 Mio. Stück gesteigert werden. Das entspricht einem Plus 12,8 Prozent.

„Mit dem ersten Halbjahr liegen wir klar auf Zielkurs, 2012 einen Umsatz von mehr als 500 Mio. Euro zu erwirtschaften und unsere Ertragsziele zu erreichen“, so Dr. Rolf Hollander, Vorstandsvorsitzender der Cewe Color Holding.

Im Ausblick auf das Jahr 2012 bekräftigte der Vorstand, dass der Konzernumsatz um 7 Prozent bis 12 Prozent auf 500 Mio. Euro bis 525 Mio. Euro ansteigen soll. Außerdem rechnet das Management unverändert mit einem anhaltenden Absatzwachstum des Cewe Fotobuchs um 11 Prozent bis 15 Prozent auf 5,7 bis 5,9 Mio. Stück. „Die Investitionen für 2012 werden unverändert in einer Bandbreite von 30 bis 33 Mio. Euro (minus 1 Prozent bis plus 9 Prozent) erwartet. Das EBIT soll in einer Bandbreite von 27 bis 33 Mio. Euro liegen (minus 10 Prozent bis plus 10 Prozent)“, heißt es weiter.

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