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Cewe Color steigert Umsatz um 6 Prozent

Geschäftsziele für 2012 bestätigt
 

Cewe Color hat vergangenes Geschäftsjahr eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent erwirtschaftet.

Im ersten Quartal 2012 hat die Cewe Color Holding AG (Oldenburg) den Umsatz gegenüber dem ersten Quartal 2011 um 6,7 % auf 95,5 Mio. Euro gesteigert. Wie das Unternehmen berichtet, sorgte die Saxoprint-Akquisition, die seit 1. Februar konsolidiert wird, im Segment Online-Druck für einen Umsatzschub. Aufgrund von Sondereffekten wie der Schlecker-Insolvenz sowie der Akquisitions- und Integrationskosten der Saxoprint-Akquisition verringerte sich das EBIT um 1,6 Mio. Euro auf -6,8 Mio. Euro. 

Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Segment Fotofinishing um 2,3% auf 65,5 Mio. Euro, heisst es in der Mitteilung weiter. Dafür sei das "ungebrochene" Wachstum des Absatzes von Cewe Fotobüchern sowie weiteren digitalen Mehrwertprodukten verantwortlich. Das Volumen der Cewe Fotobüchern stieg im ersten Quartal um 11,6% auf 1,027 Mio. Bücher. Im Berichtsquartal waren 93% der Gesamtzahl aller Fotos digitalen Ursprungs (89% im ersten Quartal 2011).

Die Insolvenz des Kunden Schlecker und weitere Effekte ließen das Fotofinishing-EBIT von -4,1 Mio. Euro im Vorjahr auf -5,1 Mio. Euro zurückgehen. Die seit 2011 aufgrund der Naturkatastrophen in Japan bestehenden Lieferschwierigkeiten einiger Kamera-Hersteller verursachten im Segment Einzelhandel einen "leichten" Umsatzrückgang auf 23,1 Mio. Euro. Dennoch stabilisierte das Segment sein EBIT bei -0,5 Mio. Euro. Der Online-Druck erwirtschaftete im ersten Quartal 6,9 Mio. Euro Umsatz. 

Die Eigenkapitalquote liegt bei 39,4 %. Im Jahresvergleich legte das Eigenkapital laut Cewe Color von 114,8 Mio. Euro auf 116,2 Mio. Euro zu - trotz einer Ausschüttungsquote von 63 % und eines Aktienrückkaufs mit einem Volumen von 6,7 Mio. Euro im Jahr 2011. Der Aktienrückkauf sei durch die höheren Gewinnrücklagen und den Bilanzgewinn in Höhe von 8,2 Mio. Euro ausgeglichen worden.

Vorstand und Aufsichtsrat wollen in der Hauptversammlung am 6. Juni 2012 vorschlagen, die Dividende von 1,25 Euro je Aktie im Vorjahr auf 1,40 Euro je Aktie zu erhöhen.

Auf Grundlage der Entwicklung im ersten Quartal 2012 bestätige der Vorstand sämtliche Jahresziele für das Geschäftsjahr 2012: Das neue Geschäftsfeld Online-Druck soll für einen Wachstumsschub von rund 40 Mio. Euro sorgen und den Konzern-Umsatz um 7 % bis 12 % auf 500 Mio. Euro bis 525 Mio. Euro ansteigen lassen. Bereinigt um den Umsatzbeitrag des neuen Geschäftsfelds Online-Druck prognostiziere das Management eine "im Mittel leichte Umsatzsteigerung" in der Bandbreite von 460 Mio. Euro bis 485 Mio. Euro (-1,9 bis +3,4%).

Die Investitionen für 2012 sollen in einer Bandbreite von 30 bis 33 Mio. Euro (-1% bis +9%), das EBIT soll in einer Bandbreite von 27 bis 33 Mio. Euro (-10% bis +10%) liegen.

Das Ergebnis je Aktie würde voraussichtlich 2,44 Euro bis 3,06 Euro erreichen. 

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