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Cewe Color zahlt höhere Dividende

Hauptversammlung beschließt Erhöhung von 12 Prozent auf 1,40 Euro pro Aktie
 

Die Cewe Color Holding AG (Oldenburg) hat Erhöhung der Dividende um 12 % auf 1,40 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2011 beschlossen.

Die Cewe Color Holding AG (Oldenburg) hat auf der Hauptversammlung vom 6. Juni eine Erhöhung der Dividende um 12 % auf 1,40 Euro pro Aktie für das Geschäftsjahr 2011 beschlossen.

Wie das Unternehmen mitteilte, hatte der Anbieter von Online Druck- und Foto-Services das Ergebnis je Aktie im Geschäftsjahr 2011 um 41 Prozent auf 2,84 Euro gesteigert und verfügte damit zum 31. Dezember 2011 über eine gute Eigenkapitalquote und Cashposition. Dies ermöglichte die Erhöhung der Dividende. Basierend auf dem Kurs von 30,145 Euro pro Aktie (Stand: 06. Juni 2012, 14:22 Uhr, Xetra, Zeitpunkt des HV-Beschlusses) erhalten die Aktionäre damit eine Dividendenrendite von 4,6%.

Neben der Dividendenerhöhung wählte die Hauptversammlung auch neue Aufsichtsräte: Prof. Dr. Michael Paetsch (Willich) und Dr. Joh. Christian Jacobs (Hamburg) wurden für die kommenden fünf Jahre bestätigt. Prof. Dr. Christine Hipp (Cottbus) sowie Corinna Linner (Baldham) wählte die Hauptversammlung neu, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath (Oldenburg) und Otto Korte (Oldenburg) bleiben im Aufsichtsrat. Sie werden als Vertreter der Neumüller Cewe Color Stiftung entsandt. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Hubert Rothärmel sowie Hartmut Fromm, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, scheiden aus. Neuer Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Otto Korte.

Des Weiteren bestätigte der Vorstand seine Prognose für 2012: Der Konzern-Umsatz soll nach eigenen Angaben um 7 % bis 12 % auf 500 Mio. Euro bis 525 Mio. Euro ansteigen. Das neue Geschäftsfeld Online-Druck trage dazu voraussichtlich rund 40 Mio. Euro bei.

Für das Fotofinishing und den Einzelhandel rechne das Management im Mittel mit einem leichten Wachstum auf 460 Mio. Euro bis 485 Mio. Euro (-1,9 bis +3,4%). Vor allem das Absatzwachstum des Cewe Fotobuchs um 11% bis 15 % auf 5,7 bis 5,9 Mio. Stück sowie die Fotogeschenkartikel sollen die rückläufige Zahl der Gesamtfotos ausgleichen.

Bei Investitionen zwischen 30 bis 33 Mio. Euro (-1% bis +9%) rechne das Unternehmen im Mittel mit einem EBIT von 27 bis 33 Mio. Euro (-10% bis +10%).

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