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Cewe schließt Geschäftsjahr 2016 mit Umsatzplus ab

Starkes 4. Quartal und Wachstum im Bereich Fotofinishing, Kommerzieller Druck und Einzelhandel
 

Wie die Cewe Stiftung & Co. KGaA erklärte, haben vor allem das Cewe Fotobuch und weitere Fotoprodukte zur Umsatz- und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2016 beigetragen.

Mit einer Umsatzsteigerung um insgesamt sieben Prozent auf 593,1 Mio. Euro (Vorjahr: 554,2 Mio. Euro)  und einer Verbesserung des operativen Ergebnisses um 29,2 Prozent auf 47,0 Mio. Euro (2015: 36,4 Mio. Euro) hat die Cewe Stiftung & Co KGaA  das Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen und ihre Umsatz- und Ergebnisziele erreicht. Vor allem im Weihnachtsgeschäft habe sich laut Dr. Rolf Hollander, Vorstandsvorsitzender der Cewe Stifung & Co. KGaA gezeigt, dass das Cewe Fotobuch, die Cewe Cards, Kalender und Wandbilder sowie die weiteren Fotogeschenke klare Wachstumstreiber waren. Neben dem Fotofinishing habe aber auch der Kommerzielle Online-Druck sowie der Einzelhandel zum positiven Abschluss des Geschäftsjahres beigetragen.

Im Kommerziellen Online-Druck ist es dem Unternehmen eigenen Angaben zufolge gelungen, die Profitabilitätsschwelle zu überschreiten. Und auch im neu positionierten Einzelhandel habe Cewe 2016 die Ertragswende bestätigt und das Ergebnis erneut verbessert.

Starkes Weihnachtsgeschäft dank der Fotoprodukte

Das Weihnachtsquartal habe mit einem Umsatzanstieg von 215,8 Mio. Euro auf 228,5 Mio. Euro und einem EBIT-Zuwachs von 40,8 Mio. Euro im Vorjahr auf 42,9 Mio. Euro für gut 38,5 Prozent des Gesamtumsatzes und 91,3 Prozent der erwirtschafteten Erträge gesorgt. Sowohl die Produktneuheiten wie auch die Apps für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets hätten die Wachstumsdynamik erhöht.

2016 hat Cewe eigenen Angaben zufolge insgesamt 2,23 Mrd. Fotos produziert. Damit habe der Konzern sogar den oberen Rand des Zielkorridors von 2,10-2,21 Mrd. Fotos leicht übertroffen. Der Zahl von 2,18 Mrd. Digitalfotos (Ziel: 2,05 bis 2,15 Mrd.) stehen, so Cewe, nur noch 0,056 Mrd. Fotos von Filmen gegenüber (Ziel: 0,050-0,055 Mrd.). Die Digitalquote nähere sich damit immer stärker der 100-Prozent-Marke und lag 2016 bereits bei 97,5 %. Vor allem sei der auf 6,2 Mio. Bücher gewachsene Absatz des Cewe Fotobuchs (Ziel: 6,10-6,15 Mio.) für das hohe Volumen der Digitalfotos verantwortlich. Auch die weiteren Markenprodukte wie Kalender, Karten und Wandbilder sowie weitere Foto-Geschenke wuchsen laut Cewe überwiegend zweistellig.

ROCE steigt auf über 21 %

Wie Cewe weiter erklärte, habe die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2016 um 1,5 Prozentpunkte auf 53,8 % (31. Dezember 2015: 52,3 %) zugelegt. Auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT) von 47,0 Mio. Euro verbesserte sich der Return on Capital Employed (ROCE) als Kennzahl der Kapitalrentabilität seit dem 31. Dezember 2015 von 17,2 % auf 21,3 %.

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