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Dambach Print+Service GmbH hat Insolvenz angemeldet

Löhne und Gehälter der 96 Arbeitnehmer seien nicht rückständig

Nach Informationen der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Eberhard Braun, Schultze & Braun, Achern, hat die Dambach Print+Service GmbH aus dem baden-württembergischen Bietigheim wegen drohender Zahlungsunfähigkeit am 21. November 2011 einen Insolvenzantrag gestellt. Die Rechtsanwaltskanzlei wurde vom Amtsgericht Baden-Baden zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Löhne und Gehälter der 96 Arbeitnehmer, die in einer Mitarbeiterversammlung bereits von Dr. Eberhard Braun über die Situation des Unternehmens unterrichtet wurden, seien nicht rückständig, wie es weiter heißt. Der Geschäftsbetrieb werde aufrecht erhalten, um die Möglichkeiten für einen dauerhaften Erhalt zumindest von Teilen der Arbeitsplätze prüfen zu können.

Das Unternehmen wurde 1975 gegründet und gehörte zu der in Gaggenau ansässigen Dambach-Werke GmbH. Diese ist bekannt für die Herstellung von Beschilderungs- und Verkehrssignalsystemen für Straßen, Flughäfen und Tunnel. Im Jahr 2008 wurde die Dambach Print+Service GmbH jedoch ausgegliedert und von der Bachmann GmbH, einem Wettbewerber, übernommen. Die im Folgejahr bezogene neue Betriebsstätte der Druckerei in Bietigheim ist mit modernen Produktionsanlagen für den Offset- und Siebdruck sowie für den Digitaldruck ausgestattet. Die Druckpalette von Dambach umfasst Plakate für die Außenwerbung, Dekorationselemente für Verkaufsräume und Schaufenster sowie Fahrzeugwerbung.

Die Ursachen für die Insolvenz sind nach erster Einschätzung des vorläufigen Insolvenzverwalters die in Folge der Finanz- und Wirtschaftskrise stark rückläufigen Umsätze in der grafischen Industrie insgesamt aufgrund der gekürzten Werbebudgets. Darüber hinaus nimmt die Bedeutung von digitalen Werbeträgern zu.

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