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Danuvia Druckhaus Neuburg GmbH hat Insolvenz angemeldet

Das Neuburger Druckhaus schließt und plant zugleich einen Neuanfang
 

Die Danuvia Druckhaus Neuburg GmbH musste kürzlich einen Insolvenzantrag stellen.

Mitte Januar 2014 musste die Danuvia Druckhaus Neuburg GmbH beim Amtsgericht Ingolstadt einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen. Als Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt Jochen Wagner aus Ingolstadt eingesetzt.

Die vor 22 Jahren gegründete Druckerei mit einem Vollsortiment von der Visitenkarte bis zum Hardcover-Buch, beschäftigte in den Bereichen CtP, Offset- und Digitaldruck sowie Weiterverarbeitung zu Spitzenzeiten bis zu 15 Mitarbeiter, kurz vor der Insolvenz allerdings nur noch insgesamt fünf. Die Neuburger Druckerei geriet laut Geschäftsführer Andreas Hiermaier in Schieflage, weil der größte Kunde, ein Berliner Verlag, der 70 Prozent des Auftragsvolumens einbrachte, weg brach und man sich außerdem aus teuren Wartungsverträgen für Maschinen nicht lösen konnte.

Nach dem Insolvenzantrag für die Danuvia Druckhaus Neuburg GmbH soll es nun im kleineren Rahmen weitergehen. Andreas Hiermaier hat hierfür mit Wirkung vom 17. Januar 2014 ein Gewerbe angemeldet. Das Unternehmen, ebenfalls mit Sitz in Neuburg, wird den Namen Danuvia Druck tragen. Hiermaier will sich dann allerdings auf den farbigen Digitaldruck spezialisieren. Er setzt dabei auf seine regionalen Stammkunden, denen er nach wie vor als Partner zur Verfügung stehen will.

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