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Das erwarten Markenartikler vom Verpackungsdruck

Neue GfK-Studie veröffentlicht
 

Laut einer GfK-Studie versprechen sich Markenartikler vom Tiefdruckverfahren eine besonders hohe Qualität.

Acht von zehn befragten Markenartiklern gaben den Tiefdruck als bevorzugtes Druckverfahren für ihre Verpackungen an. Das ist das Ergebnis mehrerer vom europäischen Tiefdruckverband ERA in Auftrag gegebenen Studien, die vom Marktforschungsunternehmen GfK durchgeführt wurden. Jetzt hat die GfK erneut einer Studie zum Thema „Anforderungen der Markenartikler an den Verpackungsdruck“ erstellt, bei der der Tiefdruck punkten kann.

Die vorangegangenen GfK-Studien zum „Image des Tiefdrucks in der Verpackung bei den Markenartiklern“ wurden In den Jahren 2001 und 2006 im Auftrag der ERA durchgeführt. Markenartikler zählen zu den wichtigsten Kunden der Verpackungstiefdrucker. Beide Studien ergaben, dass acht unter zehn befragten Markenartiklern den Tiefdruck als bevorzugtes Druckverfahren für ihre Verpackungen ansahen. 

Die aktuelle Studie der GfK untersucht die „Anforderungen der Markenartikler an den Verpackungsdruck“. Sie gibt Hinweise auf die Strategie der Markenartikler bei der Auswahl des Druckverfahrens für ihre Verpackungen. Wichtigste Kriterien bei der Auswahl des Druckverfahrens sind demnach Höhe der Auflage und Preis. Sofern exzellente Bilder und hohe Farbsättigung erforderlich sind, zählt die Druckqualität zu den wichtigen Kriterien, während Umweltaspekte bei der Wahl des Druckverfahrens weniger in Erwägung gezogen werden.  

Wie in den vorherigen Studien wird auch jetzt der Tiefdruck als das Verfahren gesehen, das  die höchste Druckqualität garantiert. Außerdem gilt es als ideales Verfahren für hohe Auflagen. Der Flexodruck wird als das Verfahren für mittlere Auflagen mit generell akzeptabler Qualität eingeschätzt. Der Digitaldruck kommt dagegen lediglich für sehr kleine Auflagen (z.B. Prototypen etc.) in Betracht, allerdings nicht für Bedruckstoffe wie Film oder Kunststoff – die heutzutage wichtigsten Bedruckstoffe für flexible Verpackungen.  

Die Studie bestätigt außerdem die Tendenz zu häufigerem Wechsel des Verpackungsdesigns und damit zu kleineren Auflagen. Zudem gibt es einen Trend zu vermehrten Einsatz von Sonderdesigns für bestimmte Anlässe (z.B. Fußballweltmeisterschaft). Es wird erwartet, dass sich diese Trends weiter fortsetzen und vor allem flexible und schnelle Druckverfahren begünstigen werden.

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