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Deutsche Bank hat Springer-Paket gekauft

Aus für Leo Kirch

Frankfurt (Reuters) - Die Deutsche Bank hat Leo Kirchs 40-prozentigen Anteil am Axel Springer Verlag für knapp 667,3 Millionen Euro ersteigert. Nach monatelangen juristischen Streitereien ist damit der Ausstieg des 75-jährigen früheren Medienunternehmers aus dem größten deutschen Zeitungsverlag wohl endgültig besiegelt.
Das Aktienpaket stammt aus dem Besitz eines der Unternehmen von Leo Kirch. Er hatte es der Deutschen Bank als Sicherheit für einen 720-Millionen-Euro-Kredit verpfändet. Weil er die Schulden nicht zurückzahlen konnte, fielen die Anteile als Pfand an die Deutsche Bank.
Wie erwartet war das Kreditinstitut auf der Auktion in Frankfurt am Dienstag einziger Bieter für das Aktien-Paket. Der zuständige Notar Karl-Heinz Schmiegelt erteilte dem Kreditinstitut den Zuschlag für insgesamt gut 13,6 Millionen Springer-Aktien zum Kaufpreis von 667,277 Millionen Euro. Das Mindestgebot lag damit beim Kassakurs vom Dienstag.
Wie die Deutsche Bank bestätigte, führt sie bereits Gespräche mit der Verlegerwitwe Friede Springer über den Weiterverkauf eines zehnprozentigen Anteils am Springer-Verlag. Friede Springer besäße damit einen Anteil von rund 60 Prozent an dem Verlagshaus.
Lägen attraktive Angebote vor, würde die Bank auch das gesamte Springer-Paket veräußern, wie ein Sprecher mitteilte. Als ein Interessent gilt der Schweizer Ringier-Verlag.
Einer Springer-Sprecherin zufolge gibt es zwei Szenarien für die verbleibenden Springer-Anteile: entweder einen strategischen Investor wie Ringier oder den Verkauf über die Börse. Beide Verwertungsvarianten würden gleichermaßen verfolgt.

Axel Springer Verlag http://www.asv.de

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