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Deutsche Bank will Springer-Aktien versteigern

Am 8. Oktober kommt der Kirch-Anteil unter den Hammer

Die Deutsche Bank will das Springer-Aktienpaket, das ihr als Sicherung der an Kirch Media vergebenen Kredite dient, am 8. Oktober bei einer Auktion in Frankfurt am Main verkaufen. Dies kündigte das Kreditinstitut in Form einer Finanzanzeige in großen deutschen Wirtschaftszeitungen an. Bieter müssten für die Erfüllung ihrer Gebote in "geeigneter Weise Sicherheit leisten", heißt es darin. Die Deutsche Bank hatte die Verwertungsrechte für den 40-Prozent-Anteil Kirchs am Berliner Axel Springer Verlag gerichtlich durchgesetzt.
Im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bank und Medienunternehmer Leo Kirch wegen des Verkaufs des von Kirch gehaltenen Springer-Aktienpakets hatte das Landgericht München am 20. September einen Antrag des Medienunternehmers auf Fristverlängerung abgelehnt. Damit fiel das Aktienpaket an die Deutsche Bank. Der Streitwert wurde laut Nachrichtendienst ddp auf eine Mio. Euro festgelegt.
Kirch hatte beantragt, noch bis Ende September auf eigene Faust einen Käufer für das 40,3-Prozent-Aktienpaket suchen zu können, das als Sicherheit für einen Kredit über 730 Mio. Euro an die insolvente Kirch-Gruppe diente. Springer hielt sich zu diesem Zeitpunkt Verhandlungskreisen zufolge noch die Option offen, das von Kirch gehaltene Aktienpaket an die Börse zu bringen, falls die Fusions-Verhandlungen mit dem Schweizer Ringier-Verlag scheiterten. Die Schweizer Verlegerfamilie lehnte am Montag eine Übernahme der Anteilsmehrheit durch den Axel Springer Verlag ab.

Deutsche Bank http://group.deutsche-bank.de

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