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Deutsche Paperlinx: Insolvenz in Eigenverwaltung

Tochter-Gesellschaft des australischen Papierhandelsunternehmens beantragt Schutzschirm-Verfahren
 

Paperlinx Deutschland GmbH samt ihrer Muttergesellschaft Deutsche Papier Holding GmbH haben Antrag auf Eröffnung der Insolvenz in Eigenverantwortung (Esug) gestellt.

Im April 2015 meldete print.de noch, dass die britische Paperlinx-Tochtergesellschaft Paperlinx UK und die belgische Tochter Paperlinx B.V. Insolvenz anmelden mussten, die deutsche Tochtergesellschaft Paperlinx Deutschland GmbH nach eigenen Angaben jedoch von den Insolvenzen nicht direkt betroffen gewesen sei. Jetzt kam die Meldung, dass die Paperlinx Deutschland GmbH samt ihrer Muttergesellschaft Deutsche Papier Holding GmbH Antrag auf Eröffnung der Insolvenz in Eigenverwaltung (Esug) gestellt haben.

Als Grund für die Insolvenz der deutschen Tochter gibt die australische Dachgesellschaft Paperlinx Limited (Victoria, Australien) an, dass diese nicht mehr profitabel gewirtschaftet habe. Der Antrag war vom Geschäftsführer Dr. Carlos Mack selbst eingereicht worden. Die sogenannten „Debtor in Possession proceedings“ (Insolvenz in Eigenverwaltung) ermöglichen es den Betroffenen, den Geschäftsbetrieb fortzusetzen, während Geschäftsleitung sowie Insolvenzverwalter nach Möglichkeiten suchen, die in Schieflage geratene Unternehmung an Investoren oder Beteiligungsgesellschaften zu veräußern. 

Paperlinx selber hat noch einen weiteren Bereich, die Paperlinx VTS Deutschland GmbH, die davon nicht betroffen sei, wie es heißt. Paperlinx VTS (Visual Technology Solutions) ist ein Vertriebsunternehmen im Bereich Werbetechnik, Sieb- und Großformat-Digitaldruckmedien sowie LED-Systemlösungen und gehört zur weltweit agierenden Unternehmensgruppe Paperlinx Sign & Display Distribution, die mit zehn Firmen in neun Ländern vertreten ist.

Ebenso nicht betroffen von der Entwicklung der deutschen Gesellschaften sind die Paperlinx-Gesellschaften in Australien, Neuseeland und Asien.

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