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Deutsche Papier: Stellenabbau und Standortkonzentration

Kapitalerhöhung soll Sparmaßnahmen finanzieren

Mit einer Kapitalerhöhung von insgesamt 27 Mio. Euro will die Deutsche Papier die bereits im Februar verabschiedeten Sparmaßnahmen finanzieren. Insgesamt 170 Stellen von bisher rund 770 werden in diesem Zusammenhang gestrichen. Darüber hinaus plant der Papiergroßhändler, seine derzeit 15 Vertriebsniederlassungen auf zehn reduzieren. Die Büros Oldenburg Berlin, Aachen, Lippstadt und Heilbronn werden geschlossen; deren Aktivitäten übernehmen Hannover, Wuppertal, Leipzig und Stuttgart. Die bisher in Wuppertal und Augsburg angesiedelte Verwaltung wird künftig in Augsburg konzentriert. Den Standort Bensheim baut das Unternehmen derzeit mit einem vollautomatischen Hochregallager zum Zentrallager aus. Weitere Kommisionslager gibt es in Augsburg und Hannover, Auslieferlager für die Schnelldreher an neun weiteren Standorten. Ab Herbst dieses Jahres hat die Deutsche Papier möglicherweise einen neuen Besitzer. Die holländische Muttergesellschaft, Buhmann NV in Amsterdam, verhandelt mit der australischen Paperlinx über den Verkauf des Geschäftsbereichs Papiervertrieb. Paperlinx ist ein Konzern für die Herstellung und den Vetrieb von Papier und hatte Buhrmann nach deren Angaben ein Angebot von 746 Mio. Euro unterbreitet. Wie Buhrmann-CEO Frans Koffrie erklärte, will das Unternehmen mit dieser Summe die Nettoverschuldung reduzieren.
Der Unternehmensbereich Papiervertrieb beschäftigt weltweit rund 5 300 Mitarbeiter in 25 Ländern und erzielt mit einem Jahresumsatz von rund drei Mrd. Euro derzeit etwa 30 Prozent des Gesamtumsatzes der Unternehmensgruppe. Ein Kaufvertrag zwischen Buhrmann und Paperlinx sei für das 3. Quartal dieses Jahres geplant.

Deutsche Papier http://www.deutsche-papier.de

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