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Dritte Tarifrunde bleibt ergebnislos

Verhandlungen werden auf 31.Mai vertagt

Auch in der dritten Runde der Tarifverhandlungen der Druckindustrie kam es zu keiner Annäherung. Nach achtstündiger Verhandlung vertagten sich Arbeitgeber und Gewerkschaft auf den 31. Mai. Dann wird in München weiterverhandelt.
Einer Mitteilung von Verdi zufolge hatten sich im Vorfeld bundesweit rund 5.000 Beschäftigte in über 60 Betrieben an Warnstreiks beteiligt. Die Verhandlungen in Frankfurt seien auch von einer Protestveranstaltung, an der sich rund 200 Streikende aus Hessen beteiligten, flankiert gewesen.

Der Bundesverbands Druck und Medien (BVDM) sieht bei der Gewerkschaft derzeit keinen echten Willen, durch eine „Veränderung des Manteltarifvertrages den Flächentarif zu erhalten.“

Der stellvertretende Geschäftsführer Frank Wernecke von Verdi kritisierte hingegen, dass die Arbeitgeber „berechtigte Lohn- und Gehaltsforderung ablehnen“. Er kündigte an, dass die Beschäftigten mit weiteren Protesten ihren Forderungen Nachdruck verleihen würden.
Verdi fordert unter anderem Teilzeitmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer, 5,5 Prozent mehr Lohn sowie eine jährliche Einmalzahlung in Höhe von 400 Euro für Altersvorsorge oder Qualifizierung.

Die Arbeitgeber wollen hingegen Flexibilisierungsmöglichkeiten durchsetzen – unter anderem einen Arbeitszeitkorridor bis zu 40 Stunden wöchentlich sowie eine Anpassung der Maschinenbesetzungsregeln an die tatsächlichen Produktionsanforderungen der Betriebe.

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