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Druckarbeitgeber legen in erster Runde Angebot vor

Stufenmodell mit »ertragabhängiger Komponente«

Der Bundesverband Druck und Medien hat in der ersten Verhandlungsrunde für den Lohntarifvertrag in der Druckindustrie am Mittwoch ein Angebot vorgelegt, das sich nach Aussage der Arbeitgeber auf »ein Gesamtvolumen von 5 Prozent für eine Laufzeit von zwei Jahren« addiert. Es beinhaltet eine Erfolgskomponente, »die der unterschiedlichen wirtschaftlichen Lage der Betriebe gerecht werden soll«. Die Arbeitgeber sehen die Forderung von Verdi nach 6,5 Prozent mehr Lohn für die Druckindustrie als »vollkommen unrealistisch und von einer bewussten Ignoranz der Gewerkschaft gegenüber den wirtschaftlichen Zwängen der Unternehmen«. Dr. Wolfgang Pütz, Verhandlungsführer der Arbeitgeber: »Lohnerhöhungen müssen für alle Betriebe bezahlbar bleiben, wenn der Flächentarif nicht zerstört werden soll.« Die Arbeitgeber seien mit ihrem Angebot »bis an die Grenzen des machbaren gegangen.«
Das Angebot der Arbeitgeber im Wortlaut:
1) Mit Wirkung zum 1. April 2007 wird der tarifliche Wochenlohn um 1,8 % und zum 1. April 2008 um weitere 2,0 % erhöht.
2) Bei guter Ertragslage des Unternehmens erhalten die gewerblichen Arbeitnehmer spätestens mit der Lohnabrechnung für Oktober 2007 bzw. Oktober 2008 eine Einmalzahlung in Höhe von jeweils 180 Euro. Anderfalls kann die Einmalzahlung ganz oder teilweise entfallen.
3) Das Lohnabkommen kann mit monatlicher Frist gekündigt werden, erstmals zum 31. März 2009.

Bundesverband Druck und Medien http://www.bvdm-online.de

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