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Druckbranche leidet unter Strukturwandel

Aktuelle Herbst-Umfrage von Apenberg + Partner

Laut der aktuellen Herbst-Umfrage von Apenberg + Partner leidet die Druckbranche unter dem Strukturwandel.

Auch im Drupa-Jahr 2012 müssen viele Unternehmen der deutschen Druck- und Medienindustrie mit schwierigen Verhältnissen rechnen.
Wie das Beratungsunternehmen Apenberg + Partner in seiner aktuellen Herbst-Umfrage bekanntgab, erwartet die Hälfte der 265 Druckereimanager auch für das Drupa-Jahr 2012 einen weiteren Rückgang bei den Verkaufspreisen, lediglich sieben Prozent der Befragten gehen von einer Steigerung ihrer Abnehmerpreise aus. Dennoch glauben insgesamt 53 Prozent der Befragten an eine positive Marktentwicklung.

Dieser verhaltene Optimismus werde vor allem von den Etiketten- und Verpackungsdruckern getragen, während die Mehrheit der Bogen-Akzidenzdrucker (56 Prozent) eine negative Marktentwicklung in 2012 befürchtet. Die Investitionsbereitschaft der Drucker werde sehr unterschiedlich eingeschätzt. Laut der Umfrage wollen 27 Prozent der Befragten ihre Investitionen steigern, rund ein Drittel der Drucker werde weniger investieren als im Jahr 2011. 2012 werde nach Aussage von Apenberg vermutlich nicht das Jahr der Zeitungsdrucker werden. Knapp 75 Prozent der befragten Zeitungsdruckerei-Manager erwarten einen Preisverfall bei ihren Produkten, etwa die Hälfte der Entscheider rechnet mit einer weiteren Verschlechterung der Marktsituation.

Das Beratungsunternehmen konstantierte in seiner Umfrage, dass  von den 121 befragten Verlagsmanagern rund 41 Prozent für 2012 eine Verbesserung ihrer Ergebnisentwicklung erwarten, nur 20 Prozent befürchten eine Verschlechterung. 41 Prozent wollen ihre Wertschöpfungskette weiter ausbauen und ihren Kampf um „Paid Content“ im Internet fortsetzen. Daher sei auch jeder dritte Verlag bereit, seine Investitionen im Jahre 2012 gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Die grafischen Zulieferer, von denen  sich auch 74 an der Befragung beteiligten, wollen laut Apenberg + Partner das Preis-Niveau halten. Die größte Gruppe bildete dabei die grafischen Fachhändler (20 Prozent) und die Druckmaschinenhersteller (20 Prozent). Jedes zweite Unternehmen der Zulieferindustrie habe sich vorgenommen, die Preise 2012 auf dem Niveau von 2011 zu belassen. Die Umfrage wurde bereits zum neunten Mal durchgeführt.

460 Unternehmen äußerten sich nach Angaben des Beratungsunternehmens zu den wirtschaftlichen Erwartungen ihrer Branche. 98 Prozent der Fragebögen würden von Vorständen und Geschäftsführern beantwortet.

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