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Druckerei Conzelmann: Insolvenzverfahren wurde nach ESUG eröffnet

Bisher keine betriebsbedingten Kündigungen
 

Das Insolvenzerfahren der Druckerei Conzelmann wurde am 1. September nach ESUG eröffnet.

Das Amtsgericht Hechingen hat am 1. September das Insolvenzverfahren der Richard Conzelmann Grafik und Druck e.K. mit Sitz in Albstadt nach ESUG eröffnet. Wie die Druckerei bekannt gab, ist das vorliegende Verfahren eines der ersten, das unter Geltung des Gesetzes zur erleichterten Sanierung von Unternehmen (kurz: ESUG) abgewickelt wird. Alexander Kästle von der Kanzlei Hirt und Teufel aus Rottweil a. N. wurde zum Insolvenzverwalter bestellt.

Die Tätigkeit des Insolvenzverwalters unterstützt einer Mitteilung des Unternehmens zufolge ein fünfköpfiger Gläubigerausschuss. In Abstimmung zwischen Gläubigerausschuss und Insolvenzverwalter wird der Betrieb der Druckerei fortgeführt.

Des Weiteren sei bereits vor der Eröffnung am 1. September 2012 mit den insgesamt 110 Arbeitnehmern ein Arbeitszeitmodell vereinbart worden. Hierdurch könne flexibel auf Aufträge reagiert werden. Die fristgerechte und zuverlässige Abarbeitung der eingehenden Aufträge sei daher auch zukünftig garantiert. Auch betriebsbedingte Kündigungen seien bis jetzt noch nicht ausgesprochen worden.

Nach Aussage von Alexander Kästle lässt sich zur langfristigen Zukunft des Unternehmens noch keine verlässliche Aussage treffen. Diverse Sanierungskonzepte würden erarbeitet und
mit den Beteiligten geprüft werden.

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