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Druckerei Mako aus Weißenhorn meldet Insolvenz an

48 Mitarbeiter sind betroffen – Betrieb läuft derzeit weiter

Die Druckerei Mako aus Weißenhorn hat Insolvenz angemeldet.

Das Mako Druckzentrum mit Sitz in Weißenhorn (Landkreis Neu-Ulm), eingetragen unter der Firma Mareis-Druck GmbH, hat Insolvenz beantragt. Wie die Onlineausgabe der Zeitung Südwest Presse mitteilt, droht dem Familienunternehmen die Zahlungsunfähigkeit. 48 Mitarbeiter fürchten um ihren Arbeitsplatz. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Wirtschaftsjurist Tobias Sorg vom Amtsgericht Neu-Ulm bestellt.  Der Betrieb in der Druckerei laufe derzeit weiter und alle Aufträge würden abgearbeitet werden, wird Sorg in der Südwest Presse zitiert. 

Der Betrieb habe in der Vergangenheit Rückschläge hinnehmen müssen, heißt es weiter. So sei ein wichtiger Kunde abgesprungen und andere Vertragsparteien hätten Zusagen nicht eingehalten. Auf der anderen Seite habe das Unternehmen Geld in Gebäude und Maschinen investiert. Laut der Augsburger Allgemeinen Zeitung waren es Investitionen in einer Höhe von bis zu einer halben Million Euro. Kosteneinsparungen u.a. auch beim Personal, Reduzierung von 70 auf 40 festangestellte Mitarbeiter und acht Aushilfen, hätten nicht die gewünschte Wirkung erzielt.

Die Mitarbeiter erhielten ab kommender Woche Insolvenzgeld. Rund zwei Monate bleibe dem Insolvenzverwalter einen Investor zu finden.

Mako Druckzentrum produziert Kataloge, Magazine, Prospekte und Bücher. Im Jahr 1905 wurde die Firma von Karl Mareis gegründet. Seit 1978 leitet dessen Enkel Oskar Mareis den Betrieb, der kürzlich in Mako Druckzentrum umbenannt wurde. Seit 2009 gehört auch Oskar Mareis Tochter Mirjam der Geschäftsleitung an.

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