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Druckerei der "Süddeutschen Zeitung" soll FAZ drucken

Nach dem Aus der Süddeutschen Societäts-Druckerei
 

Eine Teilauflage von FAZ und FAS sollen künftig bei der Druckerei der "Süddeutschen Zeitung" gedruckt werden.

Eine Teilauflage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sowie der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) soll künftig beim Wettbewerber "Süddeutsche Zeitung" in München-Steinhausen gedruckt werden. Dies berichtet der Focus. Dabei geht es um täglich 40.000 Exemplare.

Bisher war eine Teilauflage von FAZ und FAS bei der Süddeutschen Societäts-Druckerei in München-Maisach produziert worden. Diese stellt jedoch nach der Insovenz der Müncher Abendzeitung zum Ende des Jahres ihren Betrieb ganz ein (print.de berichtete). Die Druckerei gehört über die Frankfurter Societäts-Druckerei der Fazit-Stiftung („Frankfurter Allgemeine Zeitung“). In Maisach waren seinerzeit rund 60 Mio. Euro investiert worden, um die FAZ besser in den Süden ausliefern zu können. Die Gesamtauflage der FAZ liegt aktuell bei ca. 320.150 Exemplaren, die der FAS bei 331.800 Exemplaren.

Das Münchner Abendblatt wiederum, dessen Insolvenz letzlich zum Aus der Süddeutschen Societäts-Druckerei geführt hatte, wurde von dem Straubinger Verleger Martin Balle übernommen. Dieser lässt das Boulevard-Blatt allerdings nun in Straubing drucken. Balle gibt unter anderem auch das Straubinger Tagblatt heraus und verlegt ein Dutzend Lokal- und Regionalzeitungen in Niederbayern.

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