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Druckhäuser Stürtz und Himmer planen Fusion

Zusammenschluss soll der Stabilisierung und dem Ausbau der Marktpräsenz dienen
 

Das Bild zeigt das Firmengebäude der Stürtz GmbH in Würzburg.

Das 185 Jahre alte Würzburger Druckunternehmen Stürtz GmbH sowie der 173 Jahre alte Augsburger Großformat-Spezialist Himmer AG befinden sich "auf der Zielgeraden zur Umsetzung einer horizontalen Fusion 'among equals'". Dies geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung der beiden Firmen hervor.

Am 11. März 2015 unterschrieben Stürtz und Himmer einen diesbezüglichen Letter-of-intent. Am 12. März informierten beide Unternehmen ihre Belegschaften, ihre Kunden und Partner. Es seien "noch keine finalen Entscheidungen gefallen", heißt es. Ganz bewusst, so das Management, kommuniziere man jedoch bereits in der aktuellen Phase "proaktiv".

Ein Zusammenschluss, betonen Stürtz-Geschäftsführer Ronald Hof und Himmer-Vorstand Marcus Fischer, sei grundsätzlich sehr kurzfristig möglich. So oder so solle der Umgestaltungsprozess zügig abgeschlossen werden, um die Konzentration aller Beteiligten auf das Tagesgeschäft sowie ihre Kunden nicht zu beeinträchtigen.

Die Fusion und mit ihr einhergehende Synergie-Potenziale sollen für beide Unternehmen zur Zukunftssicherung beitragen. Der Zusammenschluss diene, so die Pressemitteilung, "der Stabilisierung und dem Ausbau von Marktpräsenz und Schlagkraft in den Zielmärkten". Marcus Fischer und Ronald Hof wollen die Leitung eines fusionierten Unternehmens gemeinsam verantworten.

Das Würzburger Unternehmen Stürtz war 2013 insolvent und mit neuen Eigentümern wieder an den Start gegangen. Zuvor – seit 2004 – hatte Stürtz zum deutsch-holländischen Druckereikonsortium Euradius gehört. Himmer ist laut Unternehmens-Website seit 1988 im Besitz von Hannes Eisele.

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Leserkommentare (1)

Dr. Andreas Selling | Montag, 16. März 2015 12:46:02

Druckhäuser Stürtz und Himmer planen Fusion

Nun ja, trotz der blumigen Worte: Wie ein Zusammenschluss der Stärke klingt diese Fusion in unserer nach wie vor krisengeschüttelten Branche sicher nicht. Dennoch sehr begrüßenswert, dass zwei Unternehmen nicht nur auf ihre eigenen Erbhöfe bedacht sind, sondern sie stattdessen ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam durch nicht ganz einfache Wasser zu segeln. Dazu gehören Mut und Unternehmergeist! Glück auf, liebe Kollegen!

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