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Druckhaus Dresden mit neuer Eigentümerstruktur

Karl Nolle hält noch 25 Prozent

Karl Nolle.

Der SPD-Abgeordnete des Landtags im Freistaat Sachsen Karl Nolle hat 25 Prozent seiner Dresdner Druckerei verkauft und sich als Chef zurückgezogen.

Einem Bericht der Sächsischen Zeitung-Online (SZ-Online) zufolge hat die Druckhaus Dresden GmbH auch  zwei neue Geschäftsführer: Andreas Kühn und Kurt Seitz. Und mit ihnen wehe ein schärferer Wind, heißt es in der SZ-Online weiter. „Wir wollen das Unternehmen nicht bestatten, sondern weiterführen", beteuert Andreas Kühn, der 25 Prozent der Anteile gekauft hat. Bis spätestens Ende des Jahres solle das Druckhaus wieder schwarze Zahlen schreiben. Druckmaschinen würden nicht verkauft, andere Maschinen würden vielleicht veräußert.
Die Veränderungen wirken sich auch auf die Mitarbeiter aus: Vier von 67 Mitarbeitern ist laut der SZ-Online bereits gekündigt worden. Wie es genau weitergeht, sei unklar. „Wir schauen uns derzeit erstmal den ganzen Betrieb an", sagt Kurt Seitz. „Wir haben festgestellt, dass kostentechnisch einiges optimiert werden kann." Man wolle „zumindest vorübergehend das Verwaltungspersonal runterfahren", sagt Seitz.
Nach Aussage des neuen Geschäftsführers Seitz brach Anfang 2009 der Umsatz drastisch ein. Laut Karl Nolle laufen die Finanzierungen noch fünf bis sechs Jahre. So lange bleibe er nach eigener Aussage sicher noch im Unternehmen.

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