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Druckhaus Mainfranken kauft Immobilie des insolventen Puzzle-Herstellers Scheer

8.000-qm-Halle soll für Weiterverarbeitung genutzt werden
Christoph Schleunung

Will durch den neuen Standort Transportkosten sparen: Christoph Schleunung, Mitgesellschafter des Druckhauses Mainfranken.

Das Druckhaus Mainfranken baut seine Weiterverarbeitung am Standort Marktheidenfeld aus und hat dazu jetzt das Gebäude und Grundstück des insolventen Puzzle- und Display-Herstellers Ludwig Scheer GmbH & Co. KG auf dem Marktheidenfelder Dillberg gekauft.

Das Druckhaus Mainfranken ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Schleunungdruck (Marktheidenfeld) und der Würzburger Firma Flyeralarm. Schleunung-Chef Christoph Schleunung bestätigte den Kaufvertrag für die rund 18 000 Quadratmeter Fläche und eine circa 8000 qm große Produktionshalle.

Die zwei Firmen des Display- und Puzzle-Herstellers Scheer mit über 400 Mitarbeitern hatten Anfang dieses Jahres Insolvenzantrag gestellt. Noch bis Ende Juni wickeln Scheer-Mitarbeiter die letzten Aufträge ab, im August will das Druckhaus Marktheidenfeld mit dem Aufbau der Weiterverarbeitung in der Produktionshalle beginnen.

Einem Bericht der Würzburger „Mainpost“ zufolge war das Druckhaus Mainfranken einer von drei Bietern gewesen. Das Blatt spricht von einem „millionenschweren“ Ge­schäft. Der Kaufpreis sei „kein Schnäppchen“ gewesen, versicherte der Mitgesellschafter des Druckhauses, Christoph Schleunung, aber „ein faires Angebot“.

Das Druckhaus wird das Display- und Puzzle-Geschäft nicht fortführen und habe deshalb keine Maschinen gekauft. Schleunung und sein Partner Thorsten Fischer von Flyeralarm wollen einen Teil der Weiterverarbeitung nach Marktheidenfeld verlagern um Transportkosten sparen. Bisher müssen alle Druckbogen per Lkw ins Werk Greußenheim bei Würzburg geschafft werden.

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