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Druckhaus Ulm-Oberschwaben investiert in Versandraumtechnik

Neue Technik für marktkonforme Kostenstruktur
 

Das Einstecken der Beilagen übernimmt eine MSD2-C-Einstecktrommel, die in Kombination mit dem Vorsammelsystem Roll-Stream sechs Beilagen verarbeiten kann.

Dem Druckhaus Ulm-Oberschwaben (DUO) hat – laut eigenen Aussagen – eine Investition in neue Druck- und Versandraumtechnik in Höhe von 40 Millionen Euro zu einer marktkonformen Kostenstruktur und Wettbewerbsfähigkeit verholfen. Allein im Druck konnten so gemäss "DUO" bei den laufenden Kosten beachtliche Einsparungen erzielt und die Personalkosten um mehr als 50 Prozent gesenkt werden. Um von dieser Produktivität auch in den nachgelagerten Prozessen zu profitieren, muss die Versandraumtechnik mit einer Druckgeschwindigkeit von 50.000 Exemplaren in der Stunde mithalten können. Die notwendige Neuinvestition erfolgte in Versandraumtechnik des Schweizer Unternehmens Ferag. 

Das "DUO" wurde 1992 von den Verlagen Schwäbische Zeitung in Leutkirch und Südwest Presse in Ulm gegründet. Beide Verlagshäuser sind mit je 50 Prozent an der Gesellschaft beteiligt und betreiben die Druckstandorte Ulm und Weingarten. An sechs Tagen in der Woche sind die "Schwäbische Zeitung" mit 22 Lokalausgaben und 12 Lokalausgaben des Partnerverbunds der "Südwest Presse" mit einer Gesamtauflage von rund  360.000 Exemplaren zu drucken.
 
Da sich die Leistung im Versandraum im Wesentlichen aus Qualität und Anzahl der Beilagen ergibt, hat das "DUO" mit einem Pufferlager-Disc-Pool den Druck vom Versandraum entkoppelt und produziert so losgelöst von der Rotation. Das Einstecken der Beilagen übernimmt eine MSD2-C-Einstecktrommel, die im Zusammenspiel mit dem Vorsammelsystem Roll-Stream sechs Beilagen verarbeiten kann. Somit soll das Unternehmen auch die Regionalisierung der Tageszeitungen und Anzeigenblätter wesentlich effizienter umsetzen können.

Eine Versandraumlinie in Ulm ist mit dem Inline-Heftsystem Stream-Stitch und einer Schneidetrommel SNT-U ausgestattet, um so verlagseigene Sonderproduktionen verstärkt selbst zu produzieren. Die Arbeiten am Standort Ulm sind abgeschlossen, und die Produktion läuft bereits. Die neue Technik in Weingarten soll Ende 2013 mit zwei Linien in Betrieb gehen.

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