Weiterempfehlen Drucken

Drupa-Halbzeit: Aussteller ziehen positive Zwischenbilanz

170.000 Besucher an den ersten sieben Messetagen
 

Die Heidelberger Druckmaschinen AG zählt zu dem Messeausstellern, die eine positive Halbzeitbilanz ziehen. 

Nach sieben Messetagen zieht die Drupa 2012 eine positive Zwischenbilanz: Die Stimmung in den 19 Messehallen sei gut und die Aussteller meldeten zahlreiche Geschäftsabschlüsse. Allerdings liegt die Besucherzahl 20 Prozent unter dem Halbzeitniveau von 2008. 

Der Investitionsstau scheint sich aufzulösen – das zumindest melden mehrere Aussteller zur Halbzeit der weltgrößten Branchenmesse. Canon/Océ, Fuji, Heidelberger Druckmaschinen, Hewlett Packard, Kodak, Kolbus, Manroland Web Systems und Xerox verzeichneten bereits vom ersten Messetag an konkrete Aufträge. Die Order kamen vor allem aus Asien, Russland und Südamerika. Besonders erfreulich sei, dass auch Druckereien aus Deutschland, UK und den USA teilweise kräftig investiert hätten. Für Drupa-Präsident und Heidelberg-Chef Bernhard Schreier bestätigt die Drupa  ihre "Funktion als Verkaufsmesse, Ideengeber und Plattform für den Austausch von Lösungen und erfolgreichen Geschäftsmodellen."

An den ersten sieben Messetagen haben nach Angaben der Messe Düsseldorf rund 170.000 Besucher aus 115 Ländern die Drehkreuze des Düsseldorfer Messegeländes passiert, das sind wie erwartet 20 Prozent weniger als zur Halbzeit der Drupa 2008. Dabei liegt der Anteil der internationalen Besucher bei 65 Prozent. Auffällig sei der gestiegene Anteil der Besucher aus Süd- und Mittelamerika (8,5 Prozent im Vergleich zu 7,4 Prozent in 2008) bzw. Afrika (6,3 Prozent im Vergleich zu 4,9 Prozent in 2008). „Mit diesen Zahlen entsprechen wir der Branchensituation. Angesichts des tiefgreifenden Strukturwandels in der Druck- und Medienindustrie Europas und Nordamerikas mussten wir von diesem Rückgang der Besucher ausgehen“, so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. Dafür sei die Entscheidungskompetenz der Besucher gestiegen: "51,7 Prozent der Besucher kommen aus dem Top-Management (2008: 47,8 Prozent)“, unterstreicht Dornscheidt. 

Anzeige

Firmen-Suche

Leserkommentare

Noch keine Kommentare. Geben Sie den Ersten ab!

Markt & Management

Cewe: Halbjahreszahlen fast auf Vorjahresniveau – Prognose für 2017 bestätigt

Konzern-Umsatz liegt im 1. Halbjahr leicht unter den Vorjahreswerten, im Mittel soll er aber steigen

Mit einem Konzern-Umsatz von 234,6 Mio. Euro (H1 2016: 236,0 Mio. Euro) und einem EBIT von -0,4 Mio. Euro (H1 2016: -0,5 Mio. Euro) liegt die Cewe Stiftung & Co. KGaA nach dem ersten Halbjahr 2017 im Plan. Das hat das Unternehmen vor wenigen Tagen bekannt gegeben. Auch wenn die Zahlen leicht unter den Vergleichswerten des Vorjahres liegen, geht Cewe davon aus, dass trotz der erhöhten Umsatzsteuer für Fotobücher der Konzernumsatz 2017 von 593,1 Mio. Euro im Vorjahr im Mittel leicht steigen und am Ende zwischen 585 und 615 Mio. Euro liegen werde. Der Vorstand hat die Prognose für das Gesamtjahr entsprechend bestätigt.

» mehr

print.de-News jetzt auch per Whatsapp

IT meets Print – Jetzt Tickets ordern!

Deutscher Druck- und Medientag 2017

Jetzt NEU

Die print.de-Karte der wichtigen Branchenkontakte

Mehr Details zu den einzelnen Anbietern in Ihrer aktuellen Ausgabe des Deutschen Druckers unter Service/Das Branchenverzeichnis A-Z
mehr

Top-Themen

Geschäftsführer Christian Aumüller (Aumüller Druck) hinterfragt den ökologischen Sinn von Forstwirtschaftszertifikaten für Druckereien.

"Fürs FSC/PEFC-Zertifikat werden Druckereien ordentlich gegängelt!"

Am Rande eines Interviews mit „print.de“ über das Engagement der Industriedruckerei Aumüller Druck in Regensburg in Sachen betrieblicher Umweltschutz berichtete Geschäftsführer Christian Aumüller über seine jahrelangen Praxiserfahrungen mit der FSC/PEFC-Zertifizierung und hinterfragt deren Sinnhaftigkeit für die Druckindustrie.
mehr

Ganz so unbedeutend ist die Druckbranche gar nicht

Wenn das Geschäft einer Druckerei nicht mehr auskömmlich ist, hört man immer wieder dieselben Begründungen: „Das Internet macht uns das Leben schwer.“ Oder: „Wegen des ruinösen Preiskampfes haben wir keine Chance.“ Warum solche negativen Statements der Printbranche nicht gerecht werden und warum Zeitschriften als Premiumprodukte auch häufiger als alle zwei Monate erscheinen können, erläutert Bernhard Niemela, Geschäftsführer Deutscher Drucker.
mehr

Aktuell bei Top 10

Die 10 besten Schriften 2016

Das sind die 10 besten Schriften des Jahres 2016 – zumindest wenn es nach der britischen Type Foundry "HypeForType" geht. Das britische Versandhaus für Schriften hat die aus seiner Sicht besten Schriften des vergangenen Jahres gekürt.
mehr

Ganz großes Kino für Print: Wie die Creatura-Initiative begeistert

CGI – So sieht die Zukunft der Bildbearbeitung aus

Umfrage

Das Sommerloch...

Jetzt abstimmen

Kommentare

Services

Bitte warten...