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DuMont wird Mehrheits-Eigentümer bei der »Frankfurter Rundschau«

Investitionsstau in der Druckerei?

Das Kölner Verlagshaus M. DuMont Schauberg (»Kölner Stadt-Anzeiger«, »Express«) übernimmt 50 Prozent an der »Frankfurter Rundschau«. Die Medienholding der SPD, Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), reduziert dadurch ihre Beteiligung auf 40 Prozent. Die restlichen Anteile hält der frühere Haupteigner, die Karl-Gerold-Stiftung.
Der Kaufpreis, über dessen Höhe »Stillschweigen« vereinbart wurde, soll dazu dienen, einen Teil der erheblichen Schulden der Rundschau zu tilgen. Diese liegen nach Branchenschätzungen im hohen zweistelligen Millionenbereich. Um das Unternehmen wieder in die schwarzen Zahlen zu bringen (was laut DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen »spätestens ab 2008« wieder der Fall sein soll), werden weitere Personalkürzungen erwartet. Zur Zeit hat das Unternehmen 735 Vollzeitarbeitsplätze.
Durch den Einstieg am Rundschau-Verlag beteiligt sich DuMont auch an der Zeitungsdruckerei des Unternehmens, die zu den Größten in Deutschland gehört. Branchenkreise gehen davon aus, dass auf Grund der bisherigen Finanznot dort noch Investitionen in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe nötig sind, um wirtschaftlich produzieren zu können.
»Die Auslastung der Druckerei ist längerfristig gesichert«, unterstrich Jens Berendsen in einem Gespräch mit der FAZ. Ein wichtiger Druckauftrag des Axel Springer Verlages (»Bild«) sei vor kurzem verlängert worden.

Frankfurter Rundschau http://www.fr-aktuell.de/verlagsservice/ueber_die_fr/in_eigener_sache

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