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Dudenverlag kündigt 140 Mitarbeitern

Personalabbau im Zuge des Umzugs
 

Kommen künftig aus Berlin: die Duden-Nachschlagewerke zur deutschen Sprache.

Beim Mannheimer Bibliographischen Institut, zu dem unter anderem der Duden gehört, haben etwa 140 Mitarbeiter ihre Kündigungen erhalten. Dies berichtet die Tageszeitung Mannheimer Morgen. Der Stellenabbau erfolgt im Zuge des geplanten Umzugs des Verlags von Mannheim nach Berlin. In Mannheim, wo derzeit 190 Menschen beschäftigt sind, soll nur noch die Sparte Sprachtechnologie mit etwa 20 Mitarbeitern erhalten bleiben. Auch die Kinder- und Jugendbuchsparte soll verkauft werden.

Ein Verlagssprecher betonte allerdings gegenüber dem Mannheimer Morgen, dass es für die gekündigten Mitarbeiter teilweise eine Zukunft im Unternehmen gebe. Entsprechende Gespräche würden derzeit geführt. So wolle man Einigen anbieten, nach Berlin zu wechseln. Rund 50 Personen sollen sich in Berlin künftig mit der Produktion des Duden beschäftigen. Zudem seien unter den knapp 140 gekündigten Mitarbeitern 45 aus Kinder- und Jugendbuchsparte. Sobald für diesen Bereich ein Käufer gefunden sei, könne sich für die Mitarbeiter eine Perspektive ergeben.

Begründet werde der Umzug mit den den unwirtschaftlichen Strukturen des Bibliographischen Instituts. Im Vorfeld hatte der Betriebsrat versucht, den Umzug per einstweiliger Verfügung zu verhindern. Ende September hatte das Landesarbeitsgericht Mannheim den Antrag der Arbeitnehmervertreter abgelehnt. Derzeit verhandelt das Management mit dem Betriebsrat über einen Sozialplan.

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