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E-Book-Boom ist ausgeblieben

5 Gründe, warum gedruckte Bücher gefragt sind
 

Die fünf wichtigsten Gründe, zum gedruckten Buch zu greifen.

„Digitale Bücher kommen in Deutschland nicht recht vom Fleck." Zu diesem Schluss kam zu Beginn der Frankfurter Buchmesse der Digitalverband Bitkom. Demnach ist der Anteil der E-Book-Leser an der Gesamtbevölkerung in den letzten drei Jahren nahezu konstant geblieben – trotz entsprechender Angebote. 5 Gründe, warum Leser doch lieber zum gedruckten Buch greifen.

Derzeit liest ein Viertel (23 Prozent) aller Bundesbürger digitale Bücher. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 2.194 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor. Demnach lesen vor allem die Jüngeren digitale Bücher: 35 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen E-Books. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 27 Prozent und unter den 50- bis 64-Jährigen 24 Prozent. In der Altersgruppe ab 65 Jahren liegt der Anteil der E-Book-Leser nur bei 8 Prozent. „Digitale Bücher kommen in Deutschland nicht recht vom Fleck – trotz zahlreicher ansprechender Angebote, Neuerscheinungen und einer steigenden Verbreitung mobiler Lesegeräte“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. Als Grund sieht Berg unter anderem die verhältnismäßig hohen Preise, die zum Teil nur wenige Cents unter den Preisen der Print-Exemplare liegen. Denn während für die gedruckten Erzeugnisse der vergünstige Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gilt, werden die E-Books mit 19 Prozent besteuert.

Die Nichtnutzer von E-Books geben aber noch weitere Gründe an, weshalb ihnen die Printvariante mehr liegt.

  • 42 Prozent sind die Lesegeräte zu teuer
  • 63 Prozent bevorzugen die sinnliche Wahrnehmung von gedruckten Büchern
  • 38 Prozent wollen nicht auf einem Bildschirm lesen
  • 23 Prozent sind die Lesegeräte zu kompliziert
  • 21 Prozent würde E-Books gerne verleihen oder verschenken, was aktuell technisch nicht möglich beziehungsweise juristisch untersagt ist. [2537]
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