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E+L: Neuer Produktions- und Entwicklungsstandort in China

Zum zehnjährigen Jubiläum seiner chinesischen Tochtergesellschaft baut der Automatisierungsspezialist Erhardt+Leimer (E+L) sein China-Engagement aus – In Kürze sollen in Asien 50% des weltweiten Umsatzes erzielt werden
 

Vertreter der Geschäftsführung von Erhardt+Leimer mit ihren chinesischen Kollegen beim feierlichen ersten Spatenstich für das neue Werk.

Gemeinsam mit etwa 200 Gästen feierte die E+L-Unternehmensführung im Oktober den ersten Spatenstich für einen neuen Produktions- und Entwicklungsstandort. Im neuen Werk in Hangzhou (Provinz Zhejiang) sollen vor allem Systeme für den Vertriebsbereich „Wellpappe“ sowie für die Bahnlaufregelung produziert werden. Damit wollen die deutschen Spezialisten ihre Marktposition in China weiter ausbauen und zusätzliche Wachstumspotentiale erschließen, wie E+L meldet.

Als Anbieter für Automatisierungs-, Regelungs- und Inspektionstechnologie ist Erhardt+Leimer seit über 30 Jahren in Asien präsent. Die wachsende Bedeutung des chinesischen Marktes führte 2003 zur Gründung von E+L China. Zehn Jahre später sieht sich E+L China mit 130 Mitarbeitern in seiner Hauptniederlassung und sechs weiteren Standorten, verteilt über die ganze Volksrepublik, gut aufgestellt. Die E+L-Tochter trägt einen wesentlich Teil zum Gesamtumsatz der Erhardt+Leimer-Gruppe in Asien bei. 

In vielen Branchen ist der asiatische Markt inzwischen der wichtigste Markt weltweit. Dies gilt auch für Erhardt+Leimer. In den letzten Jahren ist der in Asien erzielte Umsatzanteil des Unternehmens stetig gestiegen. In Kürze sollen hier 50% des weltweiten Umsatzes erzielt werden. 

In den Kauf des Grundstücks und den Bau des neuen Werkes investiert Erhardt+Leimer einen hohen Millionenbetrag. Dafür entsteht auf einem drei Hektar großen Gelände eine moderne Einheit, in der neben Vertrieb und Service auch die Entwicklung und Produktion von Komponenten für den chinesischen Markt stattfinden soll. Auf diese Weise wollen die Verantwortlichen bei E+L ihr Angebot auf die chinesischen Maschinenbauer im mittleren Preissegment ausweiten.

Der in unmittelbarer Nähe zur bisherigen Niederlassung in Hangzhou gelegene neue Standort soll über eine gute Infrastruktur an Bildungseinrichtungen verfügen. Erhardt+Leimer will sich aber auch selbst für die Qualifizierung seiner Mitarbeiter engagieren: In der chinesischen Tochterfirma soll eine duale Berufsausbildung nach deutschem Vorbild etabliert werden, um mit gut ausgebildeten jungen Mitarbeitern für die Zukunft gerüstet zu sein, wie es weiter heißt.

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