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EFI übernimmt das FFPS-Printserver-Geschäft von Xerox

Das FFPS Digital Front End von Xerox wird von EFI weiter produziert – Freeflow-Workflow-Lösungen von Kodak nicht Teil der Vereinbarung
 

Das Bild zeigt ein Xerox-Trivor-2400-Inkjetdrucksystem.

Die Xerox Corporation und Electronics For Imaging (EFI) haben heute eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Es geht darum, ein digitales Front End (DFE) der nächsten Generation auf den Markt zu bringen, um die digitalen Produktionsdruckmaschinen von Xerox anzusteuern. Die Vereinbarung beinhaltet auch den Verkauf des DFE-Geschäftsbereichs Freeflow Print Server (FFPS) von Xerox an EFI. Das Abkommen sieht vor, dass EFI FFPS weiter produzieren wird, womit gegenwärtige Kunden keine Unterbrechungen im Verkauf oder im Dienstleistungsbereich zu erwarten haben.

Xerox und EFI haben eine langjährige Partnerschaft vereinbart. Zuletzt entwickelte Xerox gemeinsam mit EFI einen neuen Druckserver, den Xerox IJ Print Server, der von Fiery betrieben wird, um das Xerox-Trivor-2400-Inkjetdrucksystem anzusteuern. „Das DFE verarbeitet eine Reihe von Datenströmen und ermöglicht gleichzeitig das Farbmanagement und die Integration mit Kundenworkflows“, berichtet Andrew Copley, President Graphic Communications Solutions, Xerox.

Der nächste Schritt in der strategischen Allianz der beiden Unternehmen soll den Kunden ein leistungsstarkes DFE „mit sehr gutem Bild- und Farbmanagement“ bieten, führt Guy Gecht, CEO von EFI, aus.

Die nächste Generation des DFE, die aus dieser Partnerschaft stammen soll, werde mit den bekannten Produktivitätssystemen von EFI integriert, zu denen Managementinformationssysteme wie Pace, Printsmith Vision, Monarch und Radius ERP gehören. Zusätzlich soll das DFE integrierbar sein mit Xerox Freeflow Core- und XMPie-Workflows sowie Drittanbieter-Druckvorstufenlösungen wie Agfa Apogee, Heidelberg Prinect und Kodak Prinergy, wie beide Unternehmen weiter ausführen. Das Fiery DFE, das als branchenweit einziges JDF-zertifiziertes DFE gilt, biete darüber hinaus eine moderne API (Interface für die Anwendungsprogrammierung), die es Kunden ermöglichen soll, die Integration in kundenspezifische Anwendungen einfacher zu gestalten, so die Vertragspartner.

Die Vereinbarung gelte nur für FFPS und habe laut EFI und Xerox keinen Einfluss auf die Xerox-Workflow-Lösungen, die einen Freeflow-Markennamen tragen (Freeflow Core, Freeflow VI Suite, Freeflow Makeready und Freeflow Digital Publisher). Diese Workflow-Lösungen bleiben unabhängige Kernelemente für die Workflow-Strategie der Xerox-Kunden, heißt es abschließend.

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