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»ESCEHAERIEFTE«: Ein Magazin für alphabete Kultur kommt auf den Markt

Erstausgabe erscheint am 17. Juli 2009

Unter dem seltsam anmutenden Namen »ESCEHAERIEFTE«, erscheint am heutigen Freitag die erste Ausgabe einer neuen Zeitschrift der Typografischen Gesellschaft München (TGM). Liest man sich den Titel laut vor, so erschließt er sich und gibt zugleich Preis, worum sich »ESCEHAERIEFTE« dreht, nämlich um Schrift, das Schreiben und das Geschriebene.
Das »Magazin für alphabete Kunst« ist im Rahmen eines Workshops unter der Leitung von Horst Moser und Boris Kochan entstanden und will Typografie aus dem Elfenbeinturm »spröde Geliebte« für Spezialisten heraus heben. Es nehme Schrift für die kurzweilige und hintergründige Erforschung des Alltags, der Geschichte sowie der Umwelt und will intelligent unterhalten. So finden sich im Inhalt beispielsweise Geschichten über einen Teheraner Grafittisprayer, über Analphabeten und Portraits über Künstler, die mit Schrift arbeiten genauso wie Artikel über die Geschichte der Schrift selbst.
Auch die Entstehung des 120 Seiten starken Heftes war ungewöhnlich: In einem Profiworkshop »Zeitschrift machen« arbeiteten »Nicht-Zeitschriftenmacher« mit Editorial-Designern zusammen. Und das nicht, so TGM, als Trockendock-Training, sondern mit der Herausforderung, die Zeitschrift marktfertig zu entwickeln, zu gestalten, zu produzieren und zu vertreiben.
Insgesamt wurden 25000 Exemplare des Magazins gedruckt. Ein kleiner Teil soll in den freien Handel gehen, der Rest werde über die beteiligten Partner vertrieben. Zu eben diesen Partnern, die das Projekt mitgetragen haben, gehören das Druckhaus Kaufmann für Druck und Verarbeitung, die Papierfabrik Myllykoski sowie die beiden Unternehmen Independent Medien Design sowie Kochan & Partner.

ESCEHAERIEFTE http://www.escehaeriefte.de

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