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EU erhöht Mittel zur Forschungsförderung

Forschungsförderprogramm Craft soll stärker auf Branchen zugeschnitten werden

Hightech-Unternehmen und Firmen mit eigener Forschungsabteilung sollen auf europäischer Ebene kooperieren. Dafür wurden die EU-Mittel zur Forschungsförderung erhöht. Das EU-Forschungsförderprogramm Craft soll stärker als bisher auf Branchen zugeschnitten werden, erläuterte EU-Repräsentant Hendrik Tent. Damit sei das Programm besser auf die Bedürfnisse der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) ausgelegt. Diese sind seitens der EU definiert als Unternehmen mit: weniger als 250 Angestellten, weniger als 40 Mio. Euro Umsatz und weniger als 27 Mio. Euro Bilanzsumme im Jahr. Außerdem dürfen Großkonzerne mit nicht mehr als einem Viertel an den KMU beteiligt sein.
Ab dem kommenden Jahr sollen die Fördergelder um 10 bis 15 Prozent aufgestockt werden. Interessierte Unternehmen können sich an die AiF (Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke") wenden. Sie verwaltet Craft seit 1994 im Auftrag der Bundesregierung.

AG industrieller Forschungsvereinigungen http://www.aif.de

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