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EU prüft den Kauf von Rhein Papier durch UPM

Die EU-Kommission prüft den Kauf von Rhein Papier.

EU-Wettbewerbshüter haben Bedenken gegen den Kauf des deutschen Papierherstellers Rhein Papier mit Sitz in Hürth durch das finnische Unternehmen UPM angemeldet. Wie das Europe Online Magazine berichtete, befürchtet die EU-Kommission, dass UPM durch die Fusion eine den Wettbewerb beeinträchtigende Marktstellung erlangen könnte.

 UPM plant, neben Rhein Papier auch deren Muttergesellschaft, die finnische Myllykoski Corporation, aufzukaufen. Nun soll die EU-Kommission die Fusionspläne bis zum 19. Juli püfen. Wie das Europe Online Magazine weiter berichtete, hatte eine erste Marktuntersuchung ergeben, dass die Mehrzahl der Kunden befürchtet, dass der Zusammenschluss die Preise für Zeitschriftenpapier in die Höhe treiben könnte.

Zum Myllykoski-Konzern und der Rhein Papier GmbH gehören sieben Werke zur Herstellung von Publikationspapieren in Deutschland, Finnland und den Vereinigten Staaten. Die Produktionskapazität beläuft sich auf insgesamt 2,8 Mio. Tonnen Papier pro Jahr. In der Bundesrepublik gibt es Standorte in Albbruck (Baden-Württemberg), Hürth (NRW), Plattling und Ettringen (beide Bayern). Der Wert der Gesellschaften wird auf insgesamt 900 Mio. Euro geschätzt.

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