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Einschätzung zur Geschäftslage in der Druckindustrie im Mai nicht verbessert

BVDM-Konjunkturtelegramm für Mai 2013
 

In der deutschen Druckindustrie wird die aktuelle Geschäftslage im Mai 2013 – im Gegensatz zur Gesamtindustrie – nicht verbessert eingeschätzt, sondern ist weiter auf minus 8 Prozent der Antwortsalden gesunken. Grafik: BVDM

In der deutschen Druckindustrie wird die aktuelle Geschäftslage im Mai 2013 – im Gegensatz zur Gesamtindustrie – nicht verbessert eingeschätzt, sondern ist weiter auf minus 8 Prozent der Antwortsalden gesunken. Im gleichen Vorjahresmonat wurde die Lage mit minus 5 Prozent nahezu gleich schlecht eingeschätzt. 

Das Münchner Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine re­präsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben in Deutschland die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Ausgewählte Ergebnisse gibt der Bundesverband Druck und Medien in Berlin in seinem Konjunktur-Telegramm bekannt.

Für Mai 2013 heißt es: "Nachfrage- und Angebotssituation des Vormonats verharren mit ihren Antwortsalden den zweiten Monat in Folge im zweistelligen Negativbereich und haben sich weiter verschlechtert. In der Gesamtindustrie ist die Geschäftslagebeurteilung um 19 Prozentpunkte besser als in der Druckindustrie."

Ungefähr 45 Prozent der befragten Druckereien sind nach den Ergebnissen des Ifo-Konjunkturtests im Auslandsgeschäft tätig. Ihre Beurteilungen sind zwar leicht verbessert aber weiterhin negativ.

Im nächsten Quartal: Das Geschäftsklima ist wegen der schlechten Lage- und Erwartungseinschätzung auf minus 17 Prozent deutlich verschlechtert. Die Erwartungen für das Auslandsgeschäft sind dagegen mit dem Antwortsaldo von plus 6 Prozent in den Positivbereich gestiegen.

Im nächsten Halbjahr: Die Geschäftserwartungen sind den neunten Monat in Folge negativ und deutlich um 22 Prozentpunkte auf minus 25 Prozent verschlechtert. Im Mai erwarten 14 Prozent der Druckunternehmer eine Verbesserung der Geschäftslage in sechs Monaten, 39 Prozent eine Verschlechterung, 47 Prozent erwarten keine Veränderung. Im gleichen Vorjahresmonat waren die Erwartungen positiv und 19 Prozentpunkte besser. 

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