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Enk Druck & Media stellt Insolvenzantrag

Firmenspitze des Bocholter Unternehmens strebt Sanierung an
Enk und Benning

Der Hauptgesellschafter der Enk Druck & Media GmbH, Franz-Hermann Enk (li.) und Geschäftsführer Richard Benning, der das Unternehmen seit Anfang 2009 leitete.

Die Enk Druck & Media GmbH (Bocholt) hat am 15. August 2012 Insolvenz-Antrag beim Amtsgericht Münster gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Sebastian Henneke (Bocholt) bestellt. Nach eigenen Angaben beschäftigt das Unternehmen 39 feste Mitarbeiter und erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von 6 Mio. Euro. In einer Pressemitteilung nennt Enk als Gründe für die wirtschaftliche Schieflage unter anderem den Strukturwandel der Druck- und Medienbranche. 

Es sei „kaum noch möglich kostendeckende Preise zu erzielen“. Ein weiterer wichtiger Grund seien Ertragseinbussen gewesen, die das Unternehmen durch den Verlust eines Großkunden erlitten hat.

Weil der Auftragsbestand gut sei und das Unternehmen seine Umsätze gegen den Branchentrend im Jahr 2012 deutlich habe steigern können, geben sich der Geschäftsführer Richard Benning und der Hauptgesellschafter Franz-Hermann Enk „von der Existenzberechtigung des Unternehmens überzeugt“ und streben eine Sanierung an.

Franz-Hermann Enk hatte 2008 versucht, durch den Erwerb der Firmen Johler-Druck und Nord-Druck aus der Arquana-Insolvenz einen größeren Firmenverbund aufzubauen. Gut zwei Jahre später mussten diese beiden, zwischenzeitlich zusammengeführten Unternehmen, erneut in die Insolvenz. Die Förderinstitute des Landes Schleswig-Holstein hatten sich seinerzeit an der Übernahmefinanzierung für Johler beteiligt. 

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Leserkommentare (2)

Auch Realist | Montag, 20. August 2012 10:46:01

Insolvenzwahn

Schau doch einfach mal hier unter Markt und Technik.
Auf der ersten Seite finden sich 4 Insolvenzen.

Und alle wollen weiter machen. Wie geht sowas?

Realist | Montag, 20. August 2012 09:36:01

Enk Druck & Media stellt Insolvenzantrag

Ja was jetzt?
auf der einen Seite heist es die Ertragslage reicht nicht für die Deckung der Kosten!
Zwei Zeilen später heist es die Auftragslage sei Gut und gegen den Trend.
Warum dann die Insolvenz?
Oder werden die so vielen Aufträge für ein Apel und Ei gedruckt, dan bitte lieber ganz zumachen und den Betrieben die Chance geben die ordentlich kalkulieren.

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