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Entscheidende Meilensteine in der Neuausrichtung von Heidelberg

Zurückstellung von 525 Millionen Euro für Einmalaufwendungen

Zusätzlich zum Verkauf der Digitaldrucksparte an Eastman Kodak will Heidelberger Druckmaschinen (Heidelberg) die Rollenoffset-Sparte an Goss International übertragen. Damit setzt das Unternehmen seine Ende 2003 angekündigte Neuausrichtung weiter fort.
Heidelberg und Goss International Corporation haben sich bei wesentlichen Vertragsinhalten zur beabsichtigten Übertragung der Rollenoffset-Sparte an Goss geeinigt. Demnach wird Heidelberg nach Abschluss der Anhörungen der betroffenen Betriebsratsgremien in Frankreich und den Niederlanden und nach Zustimmung der Kartellbehörden die Rollenoffset-Sparte an Goss International übertragen. Dies sehen entsprechende Grundsatzvereinbarungen vor, die in den nächsten Wochen umgesetzt werden sollen.
Die Transaktion umfasst bei Heidelberg die Geschäftsfelder Commercial Web, Zeitungsdruckmaschinen und Weiterverarbeitungsanlagen für Rollendruckmaschinen in den USA. Heidelberg wird als neuer Gesellschafter an Goss International knapp unter 20 Prozent von dessen Anteilen halten. Zu den finanziellen Bedingungen der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
Mit der Übertragung der Heidelberg Rollenoffsetsparte an Goss International gehen rund 2.100 Heidelberg Mitarbeiter überwiegend an den Standorten in USA, Frankreich und Niederlande über. Im Geschäftsjahr 2002/2003 erzielte Heidelberg mit Rollenoffsetdruckmaschinen einen Umsatz von rund 430 Millionen Euro. Dies entsprach rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes der Heidelberg-Gruppe in Höhe von 4,1 Milliarden Euro.
Heidelberg hatte im Zusammenhang mit der Neuausrichtung bereits im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 insgesamt 525 Millionen Euro für Einmalaufwendungen - vorwiegend Buchwertabschreibungen - zurückgestellt. Weitere Ergebnisbelastungen erwartet der Hersteller für das laufende Geschäftsjahr nicht.

Heidelberger Druckmaschinen http://www.heidelberg.com

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