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Equistone übernimmt Beschichtungsspezialisten Sihl

Eigenkapitalinvestor beteiligt sich mehrheitlich an der Sihl-Gruppe
 

Peter Studer, CEO der Sihl Gruppe.

Von Equistone Partners Europe beratene Fonds haben sich, unter finanzieller und inhaltlicher Einbindung des aktuellen Sihl-Managements, an der Sihl Gruppe beteiligt. Equistone ist ein europäischer Eigenkapitalinvestor mit einem Team von 36 Investmentspezialisten in sechs Büros in Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Die weltweit tätige Sihl Gruppe ist Spezialist im Bereich der Beschichtung von Papieren, Folien und Geweben. Verkäuferin ist die italienische Diatec Holding.

Sihl ist ein Anbieter für bedruckbare Medien, vor allem im weltweit schnell wachsenden Digitaldruckmarkt. Zu den Kunden der Sihl Gruppe zählen Unternehmen aus den verschiedensten Branchen, wie zum Beispiel Architektur, Druck- und Verlagswesen, Industrie, Werbung und Design, Fotografie, Transport und Logistik – aber auch Privatkunden. Das Unternehmen mit Werken in Bern und im deutschen Düren, einem Logistik- und Ausrüstungscenter in Fiskeville (USA) und einem breiten Netz von Vertriebsstandorten ist spezialisiert auf die Beschichtung und Veredelung von Papieren, Folien und Geweben.

Im Jahr 2015 erwirtschaftete das Unternehmen laut eigenen Angaben mit über 500 Mitarbeitern mehr als 140 Millionen Euro Umsatz und vertreibt seine Waren in rund 90 Ländern. Der jährliche Ausstoß der von der Sihl Gruppe beschichteten Produkte würde laut Unternehmensangaben aneinandergereiht mehr als viermal um den Äquator reichen

„Die Diatec Holding hat unseren Wachstumskurs der letzten Jahre großartig unterstützt. Dafür danke ich im Namen der gesamten Sihl Gruppe …“, kommentiert Peter Studer, CEO der Sihl Gruppe. „Für die nächsten Schritte der Expansion haben wir mit Equistone einen kapitalstarken und mittelstandserfahrenen Investoren an unserer Seite, der schon viele Unternehmen erfolgreich beim kontinuierlichen internationalen Wachstum unterstützt und begleitet hat.“

Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.

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