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Erfolgreicher Unternehmer und Lebensretter

Karl Mohr wird postum mit eigener Straße geehrt
 

Kinder und Enkel von Karl Mohr vor dem neuen Straßennamenschild

Aus Anlass seines 100. Geburtstags am 24. November wird Karl Mohr postum für seine Verdienste von der Stadt Hofheim mit einer eigenen Straße geehrt. Damit gibt es ab heute in Hofheim die Karl-Mohr-Straße. Der Mitinhaber und kaufmännische Geschäftsführer der Adolf Mohr Maschinenfabrik  war am 11. August 1988 im Alter von 72 Jahren verstorben.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit war Karl Mohr sozial sehr engagiert. Dabei kümmerte er sich sowohl ideell als auch finanziell um verschiedenste Hilfsdienste, Organisationen, Verbände und Vereine. Das Wohl seiner Heimatstadt und ihrer Bürger lag ihm dabei immer besonders am Herzen.
Karl Mohr wurde am 24. November 1915 in Hofheim geboren. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung trat er zu Beginn der 30-er Jahre in das von seinem Vater gegründete Familienunternehmen ein. 1942 übernahm er gemeinsam mit seinem Bruder Rudolf als persönlich haftende Gesellschafter die Geschäftsführung der Adolf Mohr Maschinenfabrik. Die beiden Brüder führten das bescheidene Maschinenbauunternehmen an die Spitzenposition auf dem Weltmarkt für Schneidemaschinen. Dabei waren sie dem Wettbewerb technisch immer eine Nasenlänge voraus. Noch heute ist das Unternehmen Weltmarktführer in seinem Bereich und liefert seine Maschinen in über 160 Länder.
Neben seinen unternehmerischen Erfolgen wurde er bereits zu Lebzeiten für seine vielfältigen Engagements geehrt. So wurde er unter anderem 1981 mit der St. Florians-Medaille ausgezeichnet, 1984 erhielt er den goldenen Ehrenring der Stadt Hofheim und 1985 wurde Karl Mohr das Bundesverdienstkreuz am Bande der BRD verliehen. Besonders stolz aber war er auf Deutsche Lebensrettungsmedaille, denn sie galt ganz allein dem Privatmann, der drei Menschen vor dem Ertrinken rettete.

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